Bayer 04 Leverkusen hat sich am Sonntagmorgen von Cheftrainer Heiko Herrlich getrennt. Nachdem die Bild die Entlassung bereits verkündete, bestätigte Leverkusen die Gerüchte mittlerweile. Nachfolger wird der Ex-BVB-Coach Peter Bosz. 


In Leverkusen hat man den Glauben an das Konzept Heiko Herrlich verloren. Nachdem die "Werkself" sich in der vergangenen Spielzeit nicht für die Champions League qualifizierte und in dieser Saison strauchelt, hat Leverkusen nun die Reißleine gezogen. Auf Heiko Herrlich folgt Peter Bosz, der einen Vertrag bis 2020 unterschrieben hat.

„Heiko Herrlich hat unserer Mannschaft im Vorjahr nach einer zuvor sehr schwierigen Saison wichtige Impulse verliehen und uns ins internationale Geschäft zurückgebracht. Bis zuletzt hatten wir die Überzeugung und den Willen, mit ihm als Cheftrainer die Wende zum Guten zu schaffen. Doch leider ist mittlerweile eine Stagnation in der Entwicklung des Teams nicht mehr zu leugnen. Auch wenn wir zum Jahresende hin wieder den Anschluss an die internationalen Plätze hergestellt haben, befinden wir uns nach der insgesamt nicht befriedigenden Halbserie in einer Situation, die einen Trainerwechsel aus unserer Sicht notwendig macht“, sagte Rudi Völler.


Peter Bosz wurde vor rund einem Jahr in Dortmund entlassen und ist seitdem ohne Anstellung. "Er hat auf seinen Trainerstationen immer eine besondere Passion bei der Arbeit mit jungen Spielern gezeigt. Peter passt auch deswegen hervorragend zu uns, denn wir setzen seit vielen Jahren darauf, hochtalentierte Nachwuchskräfte weiterzuentwickeln und sie in einer ausgewogenen Kombination mit erfahrenen Profis auf Topniveau zu heben. Unsere Mannschaft wird vom Trainer Peter Bosz profitieren“, erklärte Sportdirektor Simon Rolfes.