​Bei Borussia Dortmund erlebt man derzeit eine schöne Zeit. Nachdem es in den letzten Jahren schwierigere Situationen gab, spielt der BVB wieder extrem erfolgreichen Fußball und ist deutscher Herbstmeister! Doch bislang will man das Saisonziel Meisterschaft noch nicht rausgeben und äußert sich nach außen hin stets zurückhaltend und bescheiden. Gegenüber Eurosport sprach Geschäftsführer Watzke über den Konkurrenten Bayern und erklärt, dass man die Münchener nicht abschreiben darf.


Borussia Dortmund v SV Werder Bremen - Bundesliga

In den letzten Wochen sieht man Hans-Joachim Watzke und Michael Zorc in guter Laune


Watzke mahnt weiterhin zur Vorsicht und sprach im Interview mit Eurosport über den FC Bayern: "Sie haben sechsmal in Folge die Meisterschaft gewonnen und standen sehr oft im Halbfinale der Champions League. Ich denke nicht, dass Bayern München einen riesigen Umbruch benötigt. Sie hatten eine kurze Schwäche-Phase und sind vielleicht nicht mehr auf diesem Top-Niveau wie vor zwei Jahren. Natürlich sind wir bei dem Thema Verjüngung einen Schritt weiter. Aber wenn du Primus bist, bist du nie der Vorreiter, sondern der Platzhalter und daher ist es normal, dass man zu den Spielern Vertrauen hat, mit denen man sechsmal Meister geworden ist."


Und das ist derzeit auch der wesentliche Unterschied zwischen dem BVB und dem FCB! Die Borussia musste in den letzten Jahren viele Verbesserungen vornehmen und hat neue und junge Spieler gekauft, während die Bayern erfolgreich waren und neue Transfers vernachlässigten. Während der FCB nun mit "Rentnern" wie Ribery, Robben, Hummels, Boateng, Lewandowski und Co. spielt, die alle mindestens 30 Jahre alt sind, setzt die Borussia auf neue Youngster, wie Jadon Sancho (18 Jahre), Bruun Larsen (20 Jahre) oder auch Christian Pulisic (20 Jahre), die jung und extrem vielversprechend sind.


Doch auch auf der Trainerposition macht der BVB mit Lucien Favre derzeit den besseren Eindruck als der zuletzt kriselnde FCB mit Niko Kovac.