Am heutigen Freitagabend steht das Topspiel der Hinrunde der Saison 2018/19 auf dem Programm. ​Borussia Dortmund empfängt ​Borussia Mönchengladbach, der Herbstmeister trifft auf den Tabellenzweiten. Einer, der sich in beiden Klubs auskennt, ist Jonas Hofmann. In Gladbach startete er diese Saison durch, eine Weiterbeschäftigung am Niederrhein kann er sich sehr gut vorstellen.


Knapp drei Jahre ist es nun her, da wechselte Jonas Hofmann für acht Millionen Euro von der Borussia aus Dortmund zur Namenscousine nach Gladbach. Doch es dauerte noch mal knappe zweieinhalb Jahre, ehe der Mittelfeldspieler in der Vitusstadt richtig Fuß fassen konnte. Inzwischen aber hat er sich etabliert, das neue 4-3-3 von Trainer Dieter Hecking hat zu einer wahren Leistungsexplosion bei Hofmann geführt, als Achter hat er seine Rolle im Kader endlich gefunden.


Im Interview mit dem Sportbuzzer sieht er seinen Ex-Klub aber noch vor seinem aktuellen Verein. „Ich denke, dass wir uns eingestehen müssen, dass Dortmund doch noch eine Nummer größer ist als wir. Die beiden bisher letzten Meisterschaften liegen erst sechs Jahre zurück, und Dortmund ist der erfolgreichste Verein hinter den Bayern. Deshalb macht es für uns wenig Sinn, irgendwelche Vergleiche zu ziehen.“


Hofmanns Vertrag in Gladbach läuft noch bis 2020, damals hatte er für fünf Jahre unterschrieben. Im letzten halben Jahr konnte er seinen Wert im Dress der Fohlen endlich beweisen. Daher ist er zuversichtlich, noch länger am Niederrhein zu bleiben. „Deshalb ist mir klar, dass diese Saison die bisher wohl wichtigste bei Borussia wird. Im kommenden Sommer bleibt nur noch ein Jahr. Dann ist es häufig so, dass es in Richtung Vertragsverlängerung oder eben in Richtung Abschied geht. Umso froher bin ich, dass die Saison bisher auch für mich persönlich so gut läuft. Und ich bin guter Dinge, dass es so weitergehen wird.“


Auch die Nationalmannschaft wird plötzlich ein Thema. Immerhin hatte Joachim Löw einen großen Umbruch angekündigt. Und Hofmann zählt mit seinen Leistungen in Gladbach zum erweiterten Kreis potenzieller neuer Spieler. „Es ist ein großer Traum, für die Nationalmannschaft zu spielen. Aber man sollte erst einmal über einen längeren Zeitraum, vielleicht sogar über Monate konstant gute Leistungen zeigen. Mit 26 bin ich im besten Fußballeralter und habe noch genügend Zeit“, so Hofmann.