​Zwar konnte ​Hannover 96 zuletzt beim Gastspiel in Freiburg einen Punkt mitnehmen, dennoch stecken die Niedersachsen im Tabellenkeller der Bundesliga fest. Klub-Boss ​Martin Kind stellte seinem Trainer ​​Andre Breitenreiter nun aber eine Jobgarantie aus. Verzichten muss der Cheftrainer der Hannover beim letzten Spiel der Hinrunde erneut auf seinen Angreifer Niclas Füllkrug.


Ende November hatte der mächtige 96-Chef noch öffentlich gefordert, dass die Breitenreiter-Elf bis zum Hinrundenende noch mindestens drei Siege holen müsse und setzte seinen Coach damit indirekt heftig unter Druck. Es blieb bei einem frommen Wunsch des 74-Jährigen und 96 holte seitdem in vier Spielen lediglich zwei Zähler. Selbst mit einem Heimsieg gegen Aufsteiger Düsseldorf ist die Vorgabe also längst nicht mehr zu erreichen.

Dennoch ruderte Kind bereits zurück und bestätigte gegenüber der BILD, dass man am Trainer festhalten wird. "Auch bei einer Niederlage gegen Düsseldorf ist Andre Breitenreiter im Jahr 2019 unser Trainer!", so die unmissverständlichen Worte des erfahrenen Geschäftsmanns. Dabei unterstrich der Hannover-Boss, dass er dem Coach das Vertrauen schenkt und dieser "gute Arbeit" verrichte. Um aus der aktuellen Krise wieder herauszufinden, seien daher "alternative Strategien zum Mittel Trainer-Wechsel" gefordert.


Der 45-jährige Fußballlehrer selbst zog zuletzt die Zügel an und verschärfte die Ansprache in Richtung seiner Mannschaft. Auch nach dem Spiel gegen die Breisgauer betonte der Coach, dass man ohne einen Sieg auf einen Weihnachtsurlaub verzichten werde. "Es gilt das, was ich gesagt habe. Das war Schritt eins von zwei. Wichtig ist, dass wir diese Leistung gegen Düsseldorf mindestens genauso zeigen – und uns mit drei Punkten belohnen", so der Taktikfuchs.

Verzichten muss Breitenreiter beim Spiel gegen die Fortuna jedoch erneut auf Niclas Füllkrug. Bereits vor dem Spiel gegen die Elf von Christian Streich klagte der 25-Jährige über Schmerzen im Knie. Die Beschwerden erwiesen sich als hartnäckiger als erhofft und so fällt der Torjäger auch für die Partie am Wochenende aus. Die bislang wenig überzeugende Offensive der Hannoveraner, die aktuell nur 17 Saisontore vorzuweisen hat, muss beim Duell gegen die Düsseldorfer daher ohne den in der Vor-Saison so treffsicheren Deutschen für einen versöhnlichen Jahresausklang sorgen.