Der ​FC Bayern München fand zuletzt wieder in die Erfolgsspur zurück und konnte in der Bundesliga vier Siege in Serie holen. Aufgrund einer Verletzung konnte ​James Rodriguez dabei nicht mitwirken. Bei einem Pressetermin in seinem Heimatland Kolumbien äußerte sich der Superstar zu seiner Zukunft bei den Bayern und seinem Verhältnis zu Trainer ​Niko Kovac.​


Mitte November hatte sich der 27-Jährige bei einer Trainingseinheit der Münchner einen Außenbandriss im Knie zugezogen und konnte seitdem nicht mehr sein Können unter Beweis stellen. Zuvor war der Mittelfeldspieler unter dem neuen Cheftrainer der Bayern nur schleppend in die Saison gekommen und konnte nicht an seine starken Leistungen aus der Vor-Saison anknüpfen. Da er daher längst nicht immer zum Stammpersonal des deutschen Rekordmeisters gehörte, gilt sein Verhältnis zum kroatischen Coach als angespannt.

Borussia Dortmund v Bayern Munchen - German Bundesliga

James Rodriguez fand sich in dieser Saison häufig auf der Ersatzbank wieder


Bei einem Sponsorentermin in Bogota stellte der 66-fache kolumbianische Nationalspieler nun jedoch klar, dass es mit Kovac "absolut kein Problem" gebe. "Dem FC Bayern geht es von innen sehr gut, die Gruppe ist gesund", so James. Dabei unterstrich der Südamerikaner, dass er mit der Wahl des ehemaligen Frankfurt-Trainers als Nachfolger des großen Jupp Heynckes absolut zufrieden sei. Bei einer anderen Frage, die die Anhänger der Münchner schon seit geraumer Zeit beschäftigt, nämlich ob der offensive Mittelfeldspieler auch in der kommenden Saison für den amtierenden Meister auflaufen wird, blieb der Linksfuß bei der Beantwortung hingegen vage.


"Meine Gegenwart ist Bayern München, ich habe dort einen Vertrag bis Juni, es geht mir gut dort, ich bin entspannt. Im Juni schauen wir weiter. Jetzt denke ich nur an Bayern", so der Ausnahmefußballer. Aktuell lege er seine volle Konzentration auf eine gute Vorbereitung, um 2019 wieder richtig durchstarten zu können. Nach der Saison läuft das Leihgeschäft der Bayern mit Real Madrid aus. Die Münchner haben dann jedoch die Möglichkeit, den Mittelfeldakteur fest zu verpflichten. Dabei müsste aber auch der Edeltechniker sein Einverständnis abgeben.