​Nach der 1:2-Niederlage gegen Bayer 04 Leverkusen ist der ​FC Schalke 04 der Abstiegszone gefährlich nahe gekommen und könnte bei einer Schlappe gegen den VfB Stuttgart auf den Relegationsplatz abrutschen. Die Stimmung in Gelsenkirchen soll daher ziemlich eisig sein. Dabei soll Trainer ​Domenico Tedesco zuletzt bei seinen Spielern einiges an Kredit eingebüßt haben.


Wie die BILD in Erfahrung gebracht haben will, soll die Herangehensweise des Cheftrainers bei seinen Spielern nicht mehr allzu gut ankommen. So beklagen angeblich Teile der Mannschaft die ständige Rotation bei den Knappen, wodurch sich die Abläufe auf dem Rasen nicht ausreichend automatisieren können. Zudem ecke der Fußballfachmann mit seiner zu wissenschaftlichen Herangehensweise an und wäre nicht immer in der Lage seine Inhalte für alle Spieler verständlich herüberzubringen.

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Sebastian Rudy ist bislang noch nicht die erhoffte Verstärkung


Darüberhinaus soll der 33-Jährige seine eigentliche Stärke der Kommunikation im Angesicht der aktuellen Krise etwas verloren haben und seine Entscheidungen nicht mehr für die Spieler anschaulich erklären. Doch auch der Coach selbst soll mit der aktuellen Situation alles andere als zufrieden sein und stelle bei so manchem Akteur der Schalker den absoluten Wille in Frage. Dabei fühle sich der Deutsch-Italiener vor allem von den eigentlichen Führungsspielern im Stich gelassen.


Doch damit nicht genug, sollen einige Profis mit der Neuverplichtung von ​Sebastian Rudy alles andere als zufrieden sein. Der ehemalige Bayern-Profi sollte eigentlich die Mannschaft aus der Krise führen, wusste bislang aber noch nicht zu überzeugen. Teile des Teams sollen ihren neuen Teamkollegen daher hinter vorgehaltener Hand als zu weich bezeichnen. Auch Tedesco ist mit den Leistungen des 28-Jährigen nicht einverstanden und setzte ihn gegen die Werkself auf die Tribüne.

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Die Grüppchenbildung beim FC Schalke 04 wird zum Problem


Dem Bericht zufolge gibt es jedoch noch einen weiteren Unruheherd in der Kabine der Königsblauen. So soll sich die sogenannte "French Connection" aus den Französisch sprechenden Amine Harit, Salif Sane, Nabil Benateleb und Hamza Mendyl von dem Rest der Mannschaft ein Stück weit distanzieren und so einen Keil in das vor einem Jahr noch als eingeschworenes Kollektiv geltende Team treiben. Vor dem Spiel gegen die Schwaben am Samstagnachmittag gilt es für die Schalker also gleich an mehreren Fronten Brände zu löschen. Das beste Mittel für dennoch halbwegs besinnliche Feiertage wäre mit Sicherheit ein Auswärtssieg.