Nachdem die Europameisterschaft 2024 in Deutschland ausgetragen wird, soll Ex-Nationalspieler Philipp Lahm nach seinem Job als Botschafter für die erfolgreiche Bewerbung gleich weiter im DFB eingebunden werden. Der Verband will ihn zum EM-Geschäftsführer ernennen.


Als EM-Botschafter hat Philipp Lahm einen guten Job gemacht, das Turnier wird 2024 in Deutschland ausgetragen. Nun soll der ehemalige ​Bayern-Kapitän gleich befördert werden. Wie die Sportbild berichtet, möchte der Verband eine Gesellschaft gründen, die zum einen die Vorbereitung auf die EM 2020 steuert und zum anderen die EM vier Jahre später mitorganisiert.


So soll die Gesellschaft auch für die Planung und Durchführung von vier Vorbereitungsspielen in München zur EM 2020 verantwortlich sein, danach plant der DFB, dass die Gesellschaft als GmbH der UEFA für die Europameisterschaft in Deutschland fungiert.


Auch der Chef des Bewerbungskomitees, Markus Stenger, soll weiterhin im Team bleiben, allerdings als zweiter Geschäftsführer hinter Philipp Lahm. Das gab der Generalsekretär des DFB, Friedrich Curtius, auf der letzten Präsidiumssitzung bekannt, heißt es weiter.


Lahm hingegen soll mit weitreichenden Kompetenzen ausgestattet werden. So schreibt die Sportbild, dass der 35-Jährige „absolute Verantwortung, EM-Themen entwickeln und sportpolitisch aktiv werden“ soll. Auch der nicht immer unumstrittene Berater von Philipp Lahm, Roman Grill, soll den ehemaligen Bundesligastar unterstützen, eine direkte Rolle bekommt er allerdings nicht im Stab.


Zunächst seien dies aber nur Pläne und Überlegungen, fix sei in der Causa noch gar nichts. Das bekräftigte auch noch mal DFB-Präsident Reinhard Grindel. Für weitere Entscheidungen muss sich der DFB laut dem Boulevardblatt erst mit der UEFA gemeinsam abstimmen, da der europäische Verband diesmal die Organisation des Turniers in die eigenen Hände nimmt und der DFB nur Minderheitsgesellschafter sein soll.