​Die ​TSG 1899 Hoffenheim trägt ihre Partie des 16. Bundesligaspieltags im Weserstadion beim ​SV Werder Bremen am Mittwochabend um 20.30 Uhr aus. So könnte die Nagelsmann-Truppe auflaufen.


Werder ist auf der Suche nach seiner Form und ließ vor allem gegen die Spitzenteams der Liga einige Punkte liegen. Daher wird sich Hoffenheim Hoffnung auf drei wichtige Auswärtspunkte machen, denn Werder könnte im Verlauf der Saison noch ein ernsthafter Konkurrent der TSG im Rennen um die europäischen Plätze werden. In der aktuellen Form ist Nagelsmann mit seiner Truppe aber Favorit in Bremen.


Dabei ließ er sich bezüglich der Kaderplanung noch nicht in die Karten schauen: „Dafür bin ich Trainer: Ich schaue auf die Trainingseinheiten, dann gucke ich: Wer passt am besten zum Plan und wer ist gut drauf?“ Zumindest gibt es keine neuen Verletzten, ​auch wenn die Mannschaft wegen der letzten englischen Wochen unausgeruht sei, wie der Trainer durchblicken ließ.


Abwehr


Im Tor wird Oliver Baumann stehen. Kevin Vogt steht wieder zur Verfügung, sagte Nagelsmann auf der Pressekonferenz vor der Partie. Allerdings ist fraglich, ob er die erfolgreiche Viererkette umstellen wird. Die Abwehrreihe um Ermin Bicakcic und Stefan Posch spielte zuletzt zu Null. Auf den Außenverteidigerpositionen werden mit Sicherheit die leistungsstarken Nico Schulz und Pavel Kaderabek spielen.


Mittelfeld


Somit könnte Kapitän Vogt sein Comeback im defensiven Mittelfeld geben und Leonardo Bittencourt auf die Bank verweisen. Alternativ ist ​Florian Grillitsch eine Option. Auch ​Nadiem Amiri und Dennis Geiger dürfen sich Chancen ausrechnen: „Ich bin schon gewillt, sie in meine Überlegungen miteinzubeziehen“, erklärte Nagelsmann. Amiri hat aber einen gewissen Trainingsrückstand, daher wird Kerem Demirbay weiterhin im zentralen Mittelfeld stehen. Neben ihm darf man Steven Zuber als Passgeber erwarten.


Angriff


Vincenzo Grifo hingegen wird nur noch wenige Einsatzminuten erhalten. „Die Hinrunde wird für ihn nicht mehr rosig laufen“, warf Nagelsmann voraus. Somit wird er höchstens auf der Bank sitzen. Stattdessen will die TSG mit dem Ex-Bremer Ishak Belfodil auf der rechten Seite für Torgefahr sorgen, während Joelinton in der Sturmspitze stehen dürfte. Der Brasilianer kann schon neun Torbeteiligungen vorweisen.


Andrej Kramaric könnte auch wieder in der Startelf stehen, obwohl er bei seiner Auswechslung gegen ​Borussia Mönchengladbach merklich grimmig reagierte. Nagelsmann gab sich nicht nachtragend, daher wird der schnelle Stürmer wohl wieder über die linke Seite auf das gegnerische Tor spielen. Belfodil, Joelinton und Kramaric zeichnen sich durch ihre Flexibilität aus: Nagelsmann hat sie innerhalb der Sturmspitze schon häufiger rotieren lassen.


Die mögliche Startelf im Überblick:

TSG