​Eintracht Frankfurt trifft in der Zwischenrunde der Europa League auf den Champions-League-Absteiger Shakhtar Donetsk. Die Ukrainer trafen in der Gruppenphase der Königsklasse bereits zweimal auf Hoffenheim und blieben ungeschlagen. Auch bei den Hessen sind die Gefühle eher gemischt, allerdings gibt es einige gute Vorzeichen. 


Mit Shakhtar Donetsk bekommt es die Frankfurter Eintracht mit einem höchst unbequemen Gegner in der Zwischenrunde der Europa League zu tun. Die Ukrainer stehen in der Liga unangefochten auf Rang eins und auch in der ​Königsklasse bewiesen sie bereits, dass sie nur schwer zu schlagen sind. Auch Eintracht-Coach Adi Hütter sprach daher auf der Internetseite der Eintracht von einem „schweren Los“.


„Sie sind Meister in der Ukraine und eigentlich eine Champions-League-Mannschaft. Es ist kein einfaches Los, aber wir müssen uns nicht verstecken und sind sportlich in der Lage, eine Runde weiterzukommen. Mit Young Boys Bern haben wir sie mal geschlagenen. Das ist mir noch in guter Erinnerung. Donetsk spielt einen schnellen, technisch guten Fußball. Ich denke, unsere Chancen stehen 50:50. Dadurch, dass Shakhtar zuvor zweimal gegen Hoffenheim gespielt hat, haben wir genügend Analysematerial und werden deshalb bestens vorbereitet sein“, so der Schweizer.

Vorstandsmitglied Axel Hellmann wiederum blickt mit viel Vorfreude auf das Duell: „Wir freuen uns auf das Spiel gegen einen richtig starken Gegner. Wir müssen abwarten wo wir spielen. Charkiw ist die wahrscheinlichste Option.“


Etwas verhaltener ist SGE-Keeper Kevin Trapp: „Shakhtar Donetsk ist sicher eines der schwersten Lose, die wir hätten haben können. Sie haben eine richtig gute Mannschaft, die mit vielen Brasilianern gespickt ist. Es ist kein einfaches Los, aber wir können uns trotzdem freuen. Wir haben ja auch keine schlechte Mannschaft.“


In die gleiche Kerbe schlägt auch Mittelfeldmann Mijat Gacinovic. „Ein sehr starker Gegner. Vielleicht mit einer der schwersten, den wir hätten kriegen können. Trotzdem haben wir in der Gruppe gezeigt, dass wir es mit jedem in Europa aufnehmen können. Wir nehmen es so wie es kommt und werden im Februar Gas geben.“


Danny Da Costa sieht vor allem in der Jahreszeit ein Problem. „Ich glaube, wir haben eine Mannschaft zugelost bekommen, die sehr viel Qualität mitbringt. Im Februar in der Ukraine zu spielen, ist nicht so toll. Wir haben mit Leverkusen gegen Charkiw damals bei minus 17 Grad gespielt.“ Bestes Fußballwetter sieht definitiv anders aus.