Der ​FC Chelsea steht laut Berichten der Daily Mail vor einem Top-Transfer: Christian Pulisic von ​Borussia Dortmund soll den Blues bereits zugesagt haben, zu ihnen auf die Insel wechseln zu wollen. Der Transfer könnte bereits im Winter bekannt gegeben werden. ​Atlético Madrid hat das Nachsehen.


Vom gefeierten Helden zum Einwechselspieler – und das in nur wenigen Wochen: Christian Pulisic ist nach einigen Spielen als zweite Wahl bei Borussia Dortmund bereit für einen Neuanfang. Angeblich hat der 20-Jährige dem FC Chelsea bereits signalisiert, ab der kommenden Saison an der Stamford Bridge unter Vertrag stehen zu wollen. In der Bundesliga musste Pulisic zuletzt anderen den Vortritt lassen, stattdessen durfte er in der ​Champions League spielen. So ist die Konkurrenz in der erfolgreichen Dortmunder Mannschaft womöglich ein Grund dafür, dass er sich offen für einen Wechsel zeigt.


Das stimmt auch mit den Berichten des spanischen Senders Cadena SER überein. Atlético Madrid soll sich nach Pulisic erkundigt haben, doch Borussia Dortmund habe den Spaniern mitgeteilt, dass er nicht zur Verfügung stehe. Der Grund dafür sei ein geplanter Wechsel in die ​Premier League. Dabei soll der BVB eine sehr hohe Schmerzgrenze haben: ​Bis zu 80 Millionen Euro fordere der Revierklub für ihn.


Chelsea soll bereit sein, bis zu 60 Millionen Pfund (über 66 Millionen Euro) an Ablöse zu zahlen. Der Vertrag des Offensivspielers endet im Juni 2020. Sein Marktwert wird auf 45 Millionen beziffert. Dortmund konnte sich das Talent im Alter von 16 Jahren ablösefrei sichern und würde nun noch mal ordentlich abkassieren. Dabei sind die Gespräche über eine Ablöse noch ausständig, wie Daily Mail berichtet.

Brighton & Hove Albion v Chelsea FC - Premier League

Die potenzielle Konkurrenz von Christian Pulisic: Willian, Pedro, Eden Hazard (v.l.n.r.)


Unabhängig davon plant Maurizio Sarri bereits mit dem US-Boy. Er soll auf der rechten Außenbahn spielen, während die linke Seite für ​Hoffnungsträger Callum Hudson-Odoi reserviert wird. ​Mit diesem Versprechen will man das Eigengewächs beruhigen, denn die Konkurrenz auf den offensiven Flanken ist groß: Willian, Pedro, Eden Hazard – die Stars des FC Chelsea sind Flügelspieler. Als logische Folge ist Hudson-Odoi bei anderen Vereinen im Gespräch. So sollen der ​FC Bayern München, ​RB Leipzig und der AS Monaco den 18-Jährigen auf dem Zettel haben. Doch Chelsea würde ihn gerne halten.


Dass sich Hudson-Odoi in der Profimannschaft durchsetzt, ist auch ein Wunsch des Mäzen Roman Abramowitsch. Sein Umfeld wird von englischen Medien dahingehend zitiert, dass man sich große Karrieren der Spieler der Nachwuchsakademie wünsche – am besten an der Stamford Bridge. Das soll dem Kauf von Pulisic aber nicht im Wege stehen. Sarri träumt von einer Flügelzange für die Zukunft – und hat gute Karten.