​​Cristiano Ronaldo ist nur noch ehemaliger Weltfußballer, denn der Portugiese musste seinen Preis in diesem Jahr an seinen Ex-Teamkollegen Luka Modric abgeben. Der Kroate gewann den Ballon d'Or und ist damit der erste seit zehn Jahren, der es schafft vor CR7 und Lionel Messi zu landen. Ronaldo landete nur auf Platz zwei, Messi sogar nur auf der Fünf. Nun spricht Cristiano offen über die Gala.


Cristiano Ronaldo hat den Ballon d'Or in seiner Karriere schon fünf Mal gewonnen - genauso häufig wie sein Rivale Lionel Messi. 2018 verpasste der Serie-A-Kicker es, den sechsten goldenen Ball einzuheimsen. Aus dem Umfeld Ronaldos gab es nach der Wahl jede Menge wütender Stimmen. Nun äußert sich zum ersten Mal auch der Star selbst in der Gazzetta dello Sport:

La Liga 2017-18 - Real Madrid vs Sevilla FC

Muss auf seinen sechsten goldenen Ball warten: CR7


"Natürlich bin ich enttäuscht, doch das Leben geht weiter, und ich werde weiterhin hart arbeiten. Ich gratuliere Luka Modric, der den Preis verdient hat, doch nächstes Jahr werden wir uns wiedersehen, und ich werde alles tun, um wieder den Preis zu erobern."


Der Portugiese macht kein Geheimnis daraus, wie sehr er sich diesen Preis wünscht und dass er traurig über den Nichtsieg ist. Dennoch zeigt er sich als fairer Sportsmann und gratuliert Modric.


Weiter sagt CR7: "Ich denke, dass ich jedes Jahr den Goldenen Ball verdiene, ich arbeite für dieses Ziel, doch wenn ich ihn nicht erhalte, ist dies nicht der Weltuntergang. Auf dem Spielfeld habe ich alles getan, um den Goldenen Ball zu gewinnen, Zahlen lügen nicht. Doch ich bin nicht weniger glücklich, wenn ich nicht gewinne. Ich habe wunderbare Freunde und eine Familie, ich spiele in einem der besten Klubs. Denken Sie, dass ich nach Hause gehe und zu weinen anfange?“


Auch über den Konkurrenzkampf mit Messi äußerte sich CR7 laut ​Welt.de:

„Das ist nicht ein Wettkampf zwischen mir und Messi. Ich tue meine Arbeit, ich habe in jedem Klub Erfolg gehabt, und das ist das Wichtigste. Ich mag es nicht, wenn man mich mit anderen vergleicht, das ist nicht richtig."