Kurz vor dem Ende der Hinrunde muss Werder Bremen um Davy Klaassen bangen. Der Niederländer verletzte sich im gestrigen Topspiel bei Borussia Dortmund (1:2) bei einer Rettungstat auf der Linie und wurde noch während der ersten Halbzeit verletzt ausgewechselt. Wie Sportchef Frank Baumann verkündete, sei ein Einsatz am kommenden Mittwoch fraglich.


​Damit sich die ​Bundesliga pünktlich am vierten Advent in die Winterpause verabschiedet, müssen die Klubs in der letzten Fußballwoche des Jahres noch einmal unter der Woche aufs Spielfeld. So empfangen die Bremer am kommenden Mittwoch die TSG Hoffenheim, wobei Trainer Florian Kohfeldt voraussichtlich auf Rekord-Neuzugang Davy Klaassen verzichten muss.


Der Niederländer, der sich zuletzt wieder in verbesserter Form präsentierte, kratzte im Spiel gegen den BVB in der siebten Minute einen Heber von Paco Alcácer von der Linie, verfing sich dabei allerdings im Netz und musste kurzzeitig behandelt werden. Zwar kehrte Klaassen auf das Spiefleld zurück, wanderte nach 15 Minuten jedoch in Richtung Kabinentrakt und wurde wenige Minuten später von Kevin Möhwald ersetzt.


Das Ärgerliche für die Bremer Verantwortlichen: Alcácer stand im Abseits, die Fahne wurde jedoch zu spät gehoben. "Wenn der Linienrichter sofort die Fahne heben darf, kommt es nicht zu der Aktion. Wir verlieren dadurch unseren wichtigsten Spieler", kritisierte Sportchef Frank Baumann laut Deichstube das Schiedsrichtergespann.

Nach der Partie gab er erste Details zur Verletzung des Mittelfeldakteurs bekannt: So habe Klaassen eine "Prellung am seitlichen Schienbein" erlitten. "Ich glaube, es ist nichts kaputt. Er hat versucht, auf die Zähne zu beißen. Wer Davy kennt, der weiß, dass er nicht leichtfertig runtergeht." 

​​Ob er in den beiden verbleibenden Partien mit an Bord ist, ist offen, doch für den kommenden Spieltag sieht es laut Baumann schlecht aus: "Ob es für Mittwoch reicht, weiß ich noch nicht."