​​Kingsley Coman musste trotz seines jugendlichen Alters von 22 Jahren schon eine Menge miterleben und erlitt zuletzt zwei Syndesmosebandrisse in Folge. Vor kurzem schockte der Flügelfitzer des ​FC Bayern München die Fans des Rekordmeisters mit einer Aussage, bei der er sogar über ein ​mögliches Karriereende sprach. Mittlerweile präzisierte der Franzose jedoch sein Statement.


Am vergangenen Sonntag hatte der Youngster in der Sendung Telefoot bei TF1 erklärt, dass er sich bei einer erneuten Verletzung ein vorzeitiges Ende seiner aktiven Karriere vorstellen könne. Eine weitere Operation werde er nicht mehr akzeptieren und er zweifelte an, ob sein Fuß überhaupt für die Belastungen im Profifußball ausgelegt sei. 


Im weiteren Verlauf des Gesprächs offenbarte der Shootingstar zudem, dass die erneute Verletzung für ihn "das Ende der Welt" bedeutet habe.

Ajax v FC Bayern Muenchen - UEFA Champions League Group E

Mittlerweile geht Kingsley Coman wieder keinem Zweikampf aus dem Weg


Am 1. Dezember feierte der 15-fache französische Nationalspieler sein Comeback bei den Münchnern und konnte sich in den letzten Wochen immer mehr stabilisieren. Angesprochen auf seine Aussagen bezüglich eines Karriereendes, konnte der Offensivspieler gegenüber der BILD nun einiges richtig stellen. So sei seine Aussage fehlinterpretiert worden: "Ich habe damit gemeint, dass ich keine Lust mehr auf eine erneute Reha hätte, wenn ich die gleiche Verletzung im selben Jahr – also in den nächsten Wochen – noch einmal hätte. Über einen späteren Zeitpunkt habe ich nicht gesprochen."


Seine erste Verletzung am Syndesmoseband hatte sich der Bayern-Star im Februar zugezogen und musste daher den Titelgewinn der Franzosen bei der Weltmeisterschaft in Russland von der heimischen Couch aus beobachten. Mit ordentliche Frust im Bauch wollte er dann in der Bundesliga richtig durchstarten. Doch bereits am ersten Spieltag wurde er bei der Partie gegen die TSG 1899 Hoffenheim von seinem Gegenspieler Nico Schulz unglücklich getroffen und verletzte sich erneut.