​​RB Leipzig hat den Einzug in die K.o.-Phase der Europa League verpasst. Die Roten Bullen kamen am Donnerstagabend vor heimischem Publikum gegen Rosenborg Trondheim nicht über ein 1:1-Unentschieden hinaus. Im Netz mussten sich die Leipziger nicht nur wegen des enttäuschenden Ergebnisses Kritik gefallen lassen. 


"Die Enttäuschung ist riesengroß! Es fühlt sich fast surreal für uns an, dass wir das Spiel nicht gewonnen haben", erklärte Cheftrainer Ralf Rangnick nach der Partie. Der 60-jährige Übungsleiter nahm im Vergleich zur 0:3-Niederlage in Freiburg acht Veränderungen ​an seiner Startelf vor und schonte einige Stammkräfte, darunter auch Nationalspieler Timo Werner.

Mangelnden Einsatz konnte man der Leipziger "B-Elf" nicht wirklich vorwerfen. Die Roten Bullen lieferten über weite Strecken eine couragierte Vorstellung ab und gingen kurz nach der Pause durch einen abgefälschten Schuss von Matheus Cunha verdient in Führung. Die Rangnick-Elf verpasste es in der Folgezeit allerdings, einen weiteren Treffer nachzulegen, was sich in der Schlussphase rächte. Der Ex-Schalker Tore Reginiussen traf in der 86. Spielminute per Kopf zum Ausgleich.

Die Sachsen warfen nach dem Ausgleich zwar noch einmal alles nach vorne, ein weiterer Treffer gelang allerdings nicht mehr. Dank der Schützenhilfe von Red Bull Salzburg (2:1-Auswärtssieg in Glasgow) hätte Leipzig die Zwischenrunde mit einem Sieg noch erreichen können. "Wenn wir dieses Heimspiel nicht gewinnen, haben wir es auch nicht verdient, weiterzukommen", so Kapitän Willi Orban.

"Es hätte heute nur einen Sieger geben dürfen, wir hatten ein Torschussverhältnis von 23:7. Ich kann den Jungs keinen Vorwurf machen, wir haben alles versucht", wird Rangnick vom Sportbuzzer zitiert. Im Netz gab es nicht nur zum Ausscheiden, sondern auch zur Zuschauerkulisse einige spöttische Kommentare.