Laut aktueller Medienberichte soll Yunus Malli beim ​VfL Wolfsburg derart unzufrieden sein, dass ein Wechsel im Winter als sehr wahrscheinlich eingeschätzt wird. Am ehesten käme wohl ein Engagement in der Türkei in Frage, mutmaßt die Sport Bild.


Die Wölfe sind sportlich auf dem aufsteigenden Ast. Man ist seit drei Spielen ungeschlagen – drei Spiele, in denen Malli zwar im Kader war, aber nicht spielte. So scheint die Phase vor der Winterpause der richtige Moment zu sein, um sich Gedanken um seine Zukunft zu machen.


Denn er durfte nur drei Mal von Beginn an auflaufen. Unter Bruno Labbadia ist das Mittelfeld von anderen Leistungsträgern besetzt. Malli kann von dem Einfluss, den er einst beim ​1. FSV Mainz 05 ausübte, nur träumen: Bei den 05ern spielte er sich mit 32 Toren und 23 Vorlagen in den Fokus der Konkurrenz. Als Wolfsburg ihn im Januar 2017 für über zwölf Millionen Euro verpflichtete, hatten sich beide Parteien wohl mehr voneinander erhofft.

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In der Türkei wäre Yunus Malli noch näher an seiner Nationalmannschaft dran


„Natürlich ist es bisher nicht so gelaufen, wie Yunus sich das vorgestellt hat. Aber es gibt keinen Grund, sich nun zu verändern. Yunus hat nach wie vor das Ziel, beim VfL Erfolg zu haben“, zitierte der kicker Mallis Berater noch im Juli. Doch nachdem der offensive Mittelfeldspieler auch in der bisherigen Hinrunde meist außen vor ist, dürften sich die Prioritäten geändert haben.


Sport Bild will erfahren haben, dass Malli selbst dabei ist, sich nach einem neuen Arbeitgeber umzusehen. Mit dem VfL habe er zwar noch nicht gesprochen, ​aber ein Wechsel sei für ihn selbst beschlossene Sache. Insbesondere Vereine aus der türkischen SüperLig hätten Interesse an dem türkischen Nationalspieler. Bereits im Sommer soll es lose Anfragen aus der Türkei gegeben haben, doch nun kommt der Stein erneut ins Rollen.