Nach Investitionen in Höhe von 35 Millionen Euro und einer starken Rückrunde unter Tayfun Korkut im Rücken ging der ​VfB Stuttgart mit hohen Ambitionen in die Saison.Nach 14 Spieltagen, elf Punkten und einem Trainerwechsel im Oktober kehrte mittlerweile jedoch die Ernüchterung im Schwabenland ein. Um den Abstiegskampf erfolgreich zu bestreiten, soll im Winter auf dem Transfermarkt nachgelegt werden. Die Bild enthüllt nun die Summe, die Sport-Vorstand Michael Reschke - mehr oder weniger - investieren darf. 


Demnach habe der Aufsichtsrat bereits das Transferbudget für den kommenden Sommer bestimmt, welches auch schon im Winter genutzt werden darf. Brisant: Sollte der VfB im Januar nachlegen, müssen die Neuzugänge einschlagen, da die investierten Millionen in der Sommer-Transferperiode fehlen werden.


Da das Blatt mit Einnahmen in Höhe von 35 Millionen Euro für Benjamin Pavard - der ​entgegen​ jüngster Meldungen nicht im Winter wechseln soll - rechnet, soll das letztliche Budget "im mittleren zweistelligen Millionen-Bereich" liegen. Dementsprechend verkündete ​Präsident Wolfgang Dietrich kürzlich: "Wir haben in der kommenden Transferzeit mehr Geld zur Verfügung als wir ausgeben werden."

FC Bayern Muenchen v Borussia Moenchengladbach - Bundesliga

 Wunschspieler für die Flügel: Patrick Herrmann


Auch haben die Verantwortlichen bereits ein Anforderungsprofil für sofortige Neuverstärkungen angefertigt. Mit mageren neun Toren stellen die Stuttgarter die schwächste Offensive der Liga, weshalb ein offensiver Mittelfeldspieler mit der nötigen Torgefahr kommen soll. Zudem wolle man noch einmal auf den Außenbahnen nachlegen, wobei Patrick Herrmann von Borussia Mönchengladbach im Fokus stehen soll. Wie es heißt, seien die Gespräche mit dem 27-Jährigen, dessen Vertrag im Sommer ausläuft, "weit fortgeschritten."