Der Höhenflug von ​Borussia Dortmund geht weiter. Aufgrund des ​2:0-Auswärtssiegs in Monaco zog der BVB am vergangenen Dienstagabend noch vor Atletico Madrid als Gruppenerster ins Achtelfinale der Champions League ein. Damit die Schwarz-Gelben auch weiterhin ihre sportlichen Ziele erreichen können, schiebt die Vereinsführung einem sich anbahnenden Pulisic-Wechsel konsequent einen Riegel vor.

„Wir werden im Winter keinen wichtigen Spieler abgeben, der für das Erreichen unserer sportlichen Ziele unverzichtbar ist. Das ist eine Selbstverständlichkeit“, betonte Dortmunds Sportdirektor Michael Zorc gegenüber der SportBild und ergänzte: „Ich gehe stark davon aus, dass Christian Pulisic auch im Februar noch das BVB-Trikot trägt.

AS Monaco v Borussia Dortmund - UEFA Champions League Group A

Stand gegen Monaco in der Startelf: Christian Pulisic.


Bedeutet: Kein Wechsel für den US-Amerikaner, der unter Cheftrainer Lucien Favre nicht über seinen Rang des Ergänzungsspielers hinauskommt und bereits seit geraumer Zeit mit dem FC Chelsea flirtet. Ähnliches gelte derweil für Julian Weigl. Der Mittelfeldspieler, der einst zum Dortmunder Grundinventar zählte, bleibt bislang komplett außenvor, darf den Klub aber ebenfalls nicht im Winter verlassen – als Witsel-Ersatz Nummer eins sei der 23-Jährige zu wichtig für die Mannschaft.


Bruun Larsen soll verlängern – Rode und Kagawa dürfen gehen

Für seine überzeugenden Auftritte belohnt werden soll unterdessen Youngster Jacob Bruun Larsen. Der 20-jährige Offensivspieler kam im Laufe der Saison 14 Mal zum Einsatz, erzielte drei Tore und gab zwei Assists. Nun soll der junge Däne seinen aktuell noch bis Mitte 2021 datierten Vertrag bei den Schwarz-Gelben verlängern. „Jacob nimmt eine hervorragende Entwicklung beim BVB“, schwärmte Zorc, „wenn er so weitermacht, wird er demnächst sicher auch für die dänische Nationalmannschaft spielen. Alles andere würde mich überraschen.“

Ausdünnen möchte der BVB seinen breiten Kader dennoch. Sebastian Rode und Shinji Kagawa spielen in den Planungen des aktuellen Bundesliga-Tabellenführers keine Rolle mehr und dürfen den Verein verlassen. Nach diversen Verletzungen schaffte es Rode nicht, sich zurück in die Mannschaft zu kämpfen. Kagawa wiederum dürfte ebenfalls den klaren Fingerzeig von Coach Lucien Favre, ihn nicht mehr für den Kader zu nominieren, verstanden haben und sich auf der Suche nach einem neuen Verein befinden.