Am Wochenende steht das ​175. Revierderby an und nicht nur der Ruhrpott dürfte ob dieses kleinen Jubiläums schon regelrecht elektrisiert sein. Denn die Vorzeichen deuten auf ein Spiel mit einer Menge Brisanz. Während der BVB an der Spitze inzwischen unangefochten seine Kreise zieht, kämpfen die ​Schalker im Mittelfeld nach wie vor um jeden Punkt, um endlich den Anschluss an die oberen Tabellenregionen herzustellen.


Domenico Tedesco wird daher erfreut sein, endlich wieder auf seinen Stammkeeper Ralf Fährmann zurückgreifen zu können. Der Keeper war mehrere Wochen mit einer Leistenzerrung außer Gefecht, doch auch seine Rückkehr konnte die Torflut nicht so recht eindämmen. In den letzten drei Bundesligapartien steht ein Torverhältnis von 6:6 aus Sicht der Schalker.

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Davor werden sich wohl die beiden Innenverteidiger Salif Sane und Matija Nastasic einreihen, die in dieser Saison die Stamminnenverteidigung unter Tedesco bilden. Flankiert werden die beiden mit großer Wahrscheinlichkeit von Daniel Caligiuri und Bastian Oczipka. Denkbar wäre allerdings auch bei der Angriffslust der Dortmunder, dass Tedesco auf eine Dreierkette setzt, die sich in der Defensive zu einer Fünferkette umfunktioniert. Für diesen Fall könnte Benjamin Stambouli in die Startelf zurückkehren.


Davor dürfte als alleiniger Sechser wie auch in der Vorwoche beim 1:1 gegen die TSG Hoffenheim der ehemalige Münchner Sebastian Rudy auflaufen. Nachdem Rudy lange mit der Schalker Spielweise haderte, scheint er nun die richtige Mischung gefunden zu haben. Allerdings kommt gegen die Schwarz-Gelben eine Menge Arbeit auf ihn zu.


Mithelfen sollen ihm daher vor allem die beiden laufstarken Amine Harit und Yevhen Konoplyanka, wobei vor allem Letzterer mit seiner Geschwindigkeit eher offene Räume anlaufen und für Entlastung sorgen dürfte. Auf der offensiven Spielmacherposition soll Nabil Bentaleb schließlich für spielerische Elemente sorgen, aber wohl auch als erster Zerstörer Axel Witsel auf den Füßen stehen.


Vorne wird die Elf schließlich von Weston McKennie und dem österreichischen Stürmer Guido Burgstaller komplettiert. Sollte Tedesco tatsächlich auf die Dreier- bzw. Fünferkette setzen, könnte McKennie dafür aber auf der Bank bleiben.