Der Schweizer Denis Zakaria war einer der Shootingstars der letzten Saison. Durch seine dynamische und körperbetonte Spielweise machte er den Abgang von Mo Dahoud zum BVB für viele Fohlenfans schnell vergessen, doch nun zeigt eine Statistik, dass mit Zakaria in der Startelf aktuell nicht viel zu holen ist.


Als Denis Zakaria in der letzten Saison seine ersten Schritte in der Bundesliga für ​Borussia Mönchengladbach machte, wurde schnell klar, dass sich der VfL dort erneut einen richtig guten jungen Spieler geangelt hat. Dynamisch, antrittsschnell, zweikampfstark, durchsetzungsfähig und die besten Anlagen, die kommenden Jahre in der Liga Fuß zu fassen.


So kam er dann am Ende auch auf 33 Pflichtspiele für seinen neuen Verein, der sich in Person von Max Eberl bestätigt sehen konnte, einen richtig guten Griff auf dem Transfermarkt getätigt zu haben. Doch nun hat die Bild eine Statistik veröffentlicht, die tragischerweise nicht gut für den 22-Jährigen aussieht.


Spielt Zakaria von Beginn an, kann Gladbach nicht mehr gewinnen. Aus den letzten vier Startelf-Einsätzen des gebürtigen Genfers holte die Borussia gerade mal einen Punkt, bei einem Torverhältnis von 5:11. In den übrigen sechs Partien hingegen, wo er letztlich eingewechselt wurde, konnten die Fohlen die ​volle Punktzahl bei einem Torverhältnis von 20:2 mitnehmen.

Allerdings will man das beim VfL keinesfalls überbewerten, auch Chefcoach Dieter Hecking nahm seinen Schützling bereits in Schutz gegenüber dem Blatt: „Natürlich muss Denis erstmal den Rhythmus finden, wenn er spielt. Aber in Leipzig hat seine Leistungskurve nach oben gezeigt. Mit dem, was er in der zweiten Halbzeit gezeigt hat, war ich absolut einverstanden.“


Fest steht, dass Zakaria auch nach wie vor ein Mann mit einem riesigen Potential ist, welches bei weitem noch nicht ausgeschöpft sein dürfte. Er wird weiter lernen müssen und auch weiter seine Chancen unter Dieter Hecking bekommen. Mit seinem ersten Saisontor beim 4:1 über Hannover 96 hat er jedenfalls wieder eine neue Facette aufblitzen lassen. Die des abschlussstarken Torschützen, der aus der Tiefe des Raumes kommt. Nicht die schlechteste Eigenschaft für einen Borussen.