Das gestrige 2:2-Remis gegen den FC Arsenal ist der nächste Tiefschlag für Jose Mourinho und seinen Klub ​Manchester United. Es mehren sich die Gerüchte, dass der Portugiese mit einer Rückkehr zu ​Real Madrid liebäugelt.


Gegen ein derzeit formstarkes Gunners-Team bot Manchester United einen heißen Schlagabtausch beim 2:2 im Old Trafford. Dem Team unterliefen gleich zwei folgenschwere Fehler: Vor dem 0:1 ließ Torhüter David de Gea den harmlosen Kopfball-Aufsetzer von Shkodran Mustafi durch die Hände ins Tor gleiten. Das zwischenzeitliche 1:2 ging auf die Kappe von Marcus Rojo, der dem eingewechselten Lacazette den Ball direkt in die Füße spielte. Infolgedessen kombinierte sich Arsenal rasch in den Strafraum, beim Schuss des Franzosen schob Rojo durch seinen Klärungsversuch selbst letztlich das Leder ins eigene Tor. 


Das Team von Jose Mourinho lud den Gegner zum Toreschießen ein, kam aber zweimal von einem Rückstand zurück. Trotzdem bleiben die Red Devils im Niemandsland der Tabelle auf Platz acht. 

In dieser Phase kommen Gerüchte auf, dass Mourinho durchaus zu Real Madrid zurückkehren könnte. Die Königlichen entließen im Oktober Trainer Julen Lopetegui, Santiago Solari wurde zunächst zur Interimslösung erklärt, wenig später bekam er einen Vertrag bis 2021. Eigentlich scheint kein Platz zu sein für den extravaganten Portugiesen. 


Der Evening Standard hält es jedoch für möglich, dass Real die Sachlage überdenkt. Offenbar streckt Präsident Florentino Perez weiterhin seine Fühler nach Mourinho aus. Der 55-Jährige hatte von 2010 bis 2013 den LaLiga-Klub trainiert, einmal die Copa-del-Rey sowie eine Meisterschaft gewonnen.