​Beim ​SV Werder Bremen fand man zuletzt zweimal den Namen Eggestein in der Anfangsformation wieder. Nach Maximilian scheint nun auch dessen jüngerer Bruder Johannes den Durchbruch geschafft zu haben. In den kommenden Jahren will sich der 20-Jährige in der Bundesliga als Stammspieler etablieren. 


Im Sommer 2013 verließ Johannes Eggestein den TSV Havelse und wechselte in die Bremer Nachwuchsabteilung. Sein großer Bruder Maximilian war diesen Weg bereits zwei Jahre zuvor gegangen. Im Werder-Podcast erklärte der Youngster, dass er davon durchaus profitiert habe.


"Dadurch dass er mir schon etwas berichten konnte und ich es fast hautnah miterlebt habe, ist es im Alltagsleben und im Fußball natürlich ein kleiner Vorteil gewesen", gab der Offensivspieler zu Protokoll.

Johannes Eggestein machte in der U17 und U19 der Grün-Weißen mit zahlreichen Treffern (83 Tore in 84 Spielen) auf sich aufmerksam. Kaum verwunderlich war es daher, dass sich einige Bundesliga-Klubs (u. a. der ​FC Bayern München und ​Borussia Dortmund) und angeblich auch ​Manchester United mit dem Angreifer beschäftigt haben sollen. "Letztendlich habe ich von vielleicht drei, vier wirklichen Angeboten für mich erfahren", so der U21-Nationalspieler.


"Da sprechen wir dann aber nicht über Manchester United. Es kam für mich auch nicht infrage, in dem Alter ins Ausland zu gehen", führte der Rechtsfuß weiter aus. Der 20-Jährige entschied sich für einen Verbleib in Bremen und unterschrieb im Sommer 2016 einen dreijährigen Profivertrag. "Werder muss man sich wie eine große Familie vorstellen, es ist in der Tat so. Ich glaube, ich kann da auch für meinen Bruder sprechen, dass wir uns hier in der Stadt und im Verein immer sehr wohl gefühlt haben", betonte der Rechtsaußen

Bundesliga'FC Schalke  04 v SV Werder Bremen'

Nicht mehr aus dem Bremer Mittelfeld wegzudenken: Maximilian Eggestein


"Wenn man sich nicht wohl fühlt, kann man auch keine Leistung zeigen", erklärte Johannes Eggestein, der am vorletzten Spieltag sein Startelf-Debüt im deutschen Fußball-Oberhaus feierte. "Ich sehe mich in der Bundesliga – dass ich mich weiter etabliere, auch in den kommenden Jahren als Stammspieler", sagte der Youngster. Einen Verbleib bei ​Werder Bremen kann sich der Angreifer, dessen Vertrag am Saisonende ausläuft, durchaus vorstellen.