​Am Wochenende muss der ​SV Werder Bremen mit Niklas Moisander und ​Milos Veljkovic auf die zuletzt gesetzten Innenverteidiger verzichten. Für das Spiel gegen Fortuna Düsseldorf wird sich Trainer ​Florian Kohfeldt zwar notgedrungen etwas einfallen lassen, dennoch wird durch die beiden Ausfälle wieder einmal deutlich, dass der Nordklub in der Abwehrzentrale noch Nachholbedarf hat. Dies scheint auch den Verantwortlichen längst aufgefallen zu sein und so sollen die Bremer bereits ihre Fühler ausgestreckt haben und mit Takehiro Tomiyasu ein Verteidigertalent an der Angel haben.


Laut Informationen der BILD soll der 20-Jährige ganz oben auf dem Wunschzettel stehen. Bereits am Mittwoch hatte auch Sport/Voetbalmagazine über das Interesse eines deutschen Klubs an dem japanischen Innenverteidiger gesprochen, dabei aber keinen konkreten Namen genannt. Der 1,88-Meter-Schlaks ist derzeit beim belgischen Erstligisten VV St. Truiden aktiv und machte sich seit seinem Wechsel im Januar dieses Jahres schnell einen Namen.

Japan v Venezela - International Friendly

Mitte Oktober feierte Tomiyasu sein Debüt für die japanische Nationalmannschaft


So spielte der zweifache japanische Nationalspieler in dieser Spielzeit in der belgischen Jupiler Pro League stets durch und übernahm dabei in jungen Jahren bereits sehr viel Verantwortung. Der Innenverteidiger stahlt eine große Ruhe am Ball aus und ist für seine kompromisslose Zweikampfführung bekannt. Durch seine starken Leistungen in seiner ersten Station außerhalb von Japan hat der Abwehrrecke bereits einige internationale Klubs auf sich aufmerksam gemacht. Dabei soll der SV Werder Bremen dem Vernehmen nach aktuell die besten Karten haben.


Der Vertrag des Abwehrspielers läuft noch bis zum Sommer 2021. Angeblich soll Werder jedoch bereits ein Angebot in Höhe von sechs Millionen Euro hinterlegt haben. Der Fünftplatzierte in der höchsten belgischen Spielklasse soll jedoch mindestens zehn Millionen Euro verlangen. Da der Deal wenn überhaupt erst im kommenden Sommer über die Bühne gehen soll, haben beide Klubs noch ausreichend Zeit, um sich in Sachen Ablöse anzunähern. Für die Bremer würde ein Transfer schon daher Sinn machen, da Abwehrspieler Marco Friedl voraussichtlich nach dem Ende seiner Leihe zum FC Bayern München zurückkehren wird.