15 Tore aus den vergangenen drei Spielen bei nur einem Gegentreffer sprechen eine deutliche Sprache. Der ​1. FC Köln hat die mit Abstand gefährlichste Offensivmaschinerie, den besten Torjäger in Simon Terodde und ist auf einen Punkt an Tabellenführer Hamburg herangerückt. Allerdings muss der Effzeh ​am Freitagabend beim SSV Jahn Regensburg womöglich auf ein wichtiges Trio verzichten.


Louis Schaub, Marco Höger und Benno Schmitz fehlten beim Training am Mittwoch. Trainer Markus Anfang geht eher nicht davon aus, dass sie morgen auf dem Trainingsplatz stehen: "Louis hat noch Probleme nach dem letzten Spiel. Die Chance, dass er morgen trainiert, ist ähnlich gering wie bei Marco", sagte Trainer Markus Anfang. "Hinzu kommt Benno, der gestern im Training einen Schlag abbekommen und Probleme mit dem Fuß hat. Wir wissen auch bei ihm nicht, ob er morgen mittrainieren kann." 


Der österreichische Nationalspieler Schaub musste beim 4:0-Sieg gegen Greuther Fürth mit Leistenproblemen ausgewechselt werden. Mittlerweile zwickt es den 23-Jährigen in der unteren Bauchmuskulatur. Der Ex-Schalker Höger hat Probleme wegen einer Narbe einer alten Verletzung. "Wenn wir erst Sonntag spielen würden, wäre er wohl sicher dabei. Ihm macht eine alte OP-Narbe zu schaffen. Sein Einsatz wackelt", so Anfang. Schmitz dagegen laboriert an einer Blessur, da er im Training einen Schlag auf den Fuß bekommen hat.

Das Trio schließt sich dem Kölner Lazarett an, dem inzwischen sechs Profis angehören. Jonas Hector, Lasse Sobiech und Christian Clemens verpassen sicher das Regensburg-Duell. Vor allem in der Defensive schlägt sich der Qualitätsverlust nieder. Eventuell muss Anfang wie schon gegen Fürth auf eine Dreierkette zurückgreifen. Mere, Rafael Czichos und Schmitz bildeten das Trio am vergangenen Samstag. 


Wenn Schmitz am Freitag nicht mitwirken kann, steigen die Chancen eines Startelf-Debüts von Frederik Sörensen. Der 26-jährige Däne spielte bisher noch nicht von Beginn an, nur bei der 0:1-Niederlage in Hamburg wurde der Innenverteidiger eingewechselt. In der vergangenen Spielzeit agierte Sörensen regelmäßig als Stamm-Innenverteidiger sowie als Rechtsverteidiger einer Vierer- beziehungsweise Dreierkette.