Seit seinem Wechsel zu ​Borussia Dortmund trifft Paco Alcácer wieder wie am Fließband. Der einstige Shootingstar des FC Valencia und spätere Backup von Luis Suarez beim ​FC Barcelona orientierte sich während seiner Zeit als Nachwuchsspieler an einem der größten spanischen Angreifer der jüngeren Geschichte, wie er auf dem Youtube-Kanal des BVB in der Video-Reihe 'Von Borusse zu Borusse' erklärte.


Alcácer, in Torrent geboren und aufgewachsen, war schon immer eng mit dem FC Valencia verbunden. Das Stadtzentrum Valencias war nur wenige Minuten von seiner Heimatstadt entfernt, weshalb er sich im Jahr 2005 den Fledermäusen anschloss, nachdem er zuvor beim Torrent CF sowie CD Monte-Sión Torrent seine ersten Schritte im Fußball machte.


Sein Idol wechselte im selben Jahr nach Valencia, allerdings zu den Profis: David Villa. "Ich hatte die Chance, mit ihm zu trainieren, als er noch bei Valencia spielte. Ich war noch in der Jugend und er war der Spieler, den wir am meisten bewunderten, weil er so viel für Valencia getan hat, dann auch für Barcelona, für Spanien und nun auch für die USA", schwärmte Alcácer.

Barcelona's Spanish forward David Villa

  Stand jahrelang für Tore wie am Fließband: David Villa


Villa wurde damals im Alter von 23 Jahren für etwa zwölf Millionen Euro von Real Saragossa verpflichtet, wo er mit 38 Toren in 94 Einsätzen auf sich aufmerksam machte. Bis zu seinem Wechsel zum FC Barcelona im Sommer 2010 stand er 219-mal für den derzeitigen Tabellen-15. der Primera Division auf dem Platz und erzielte insgesamt 127 Treffer.


Die Titelsammlung des mittlerweile 37-Jährigen, der kürzlich nach fünf Jahren bei New York City FC ​zum japanischen Erstligisten Vissel Kobe wechselte, könnte größer kaum sein: Neben der Welt- und Europameisterschaft gewann der Angreifer im Jahr 2011 im Dress des FC Barcelona die Champions League, feierte zudem drei spanische Meisterschaften und drei Triumphe in der Copa del Rey. Zu seiner Zeit in Valencia gehörte er gemeinsam mit David Silva zu den Leistungsträgern der Mannschaft, doch auch der offensive Mittelfeldspieler verließ den Klub nach der Weltmeisterschaft 2010 und wechselte zu Manchester City.