​Der ​FC Bayern München und Arjen Robben gehen nach zehn Jahren getrennte Wege. Der Niederländer ​verkündete am Sonntag, dass er den deutschen Rekordmeister am Ende der Saison verlassen wird. Medienberichten zufolge zeigen mit dem FC Groningen und der PSV Eindhoven zwei Ex-Klubs Interesse am 34-jährigen Offensivspieler. 


"Ich habe mich dazu entschlossen, dass es gut ist. Zehn Jahre ist eine superschöne und lange Periode gewesen", wird Robben​ ​in einem Interview auf der vereinseigenen Homepage zitiert. ​Eine Entscheidung darüber, ob der Linksaußen seine Fußballschuhe im kommenden Sommer an den Nagel hängen wird, sei noch nicht gefallen. "Das ist noch offen, hier kann noch alles passieren", erklärte der Publikumsliebling. "Ich habe auch genug Zeit, über die Zukunft nachzudenken."


Laut Informationen der Bild-Zeitung zieht ​Robben ein Engagement in seinem Heimatland in Erwägung. Der FC Groningen, bei dem der Niederländer ausgebildet wurde und den Sprung in den Profibereich schaffte, hat bereits Interesse am Routinier signalisiert. "Es wäre der ultimative Traum, wenn er seine aktive Karriere beim FC Groningen beenden würde", erklärte Geschäftsführer Hans Nijland gegenüber dem niederländischen Blatt Dagblad Noorden. Am Montag habe der 58-Jährige dem Bayern-Star "eine Nachricht gesendet". 

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Sagt im kommenden Sommer "Servus": Arjen Robben


Nijland ist sich jedoch auch darüber bewusst, dass die Chancen auf eine Rückkehr des Angreifers eher gering ausfallen. "Wir sind bodenständig und müssen unseren Platz kennen. Wir sprechen von einem der besten Fußballer der Welt", wird der Funktionär vom Portal sport.de zitiert. Neben dem FC Groningen wird einem weiteren Ex-Verein Interesse am Linksfuß nachgesagt. 


Die PSV Eindhoven, für die Robben zwei Jahre lang (2002 - 2004) auflief, soll sich ebenfalls mit dem 96-fachen Nationalspieler beschäftigen. Beim aktuellen Tabellenführer der Eredivisie würde der Linksaußen auf einen alten Bekannten treffen. Der ehemalige Bayern-Profi Mark van Bommel sitzt seit Ende Juni beim niederländischen Erstligisten auf der Trainerbank.