Chico Geraldes hat einen schweren Stand bei ​Eintracht Frankfurt. Trotz der Personalsorgen im Mittelfeld bleibt der 23-Jährige bei Trainer Adi Hütter außen vor - auch nach seiner Rückkehr ins Training. Viel deutet darauf hin, dass Geraldes schon Anfang des kommenden Jahres wieder bei Sporting spielt.


Leihgeschäfte sind in der Regel dazu gedacht, meist jüngeren Profis Spielpraxis zu geben. In einer anderen Umgebung sollen die Spieler den nächsten Schritt machen, im Optimalfall können beide Seiten einen Vorteil daraus ziehen. Münchens Serge Gnabry beispielsweise hat das Jahr in Hoffenheim gut getan, ehe er gerade bei den Bayern durchstartet. Auch Eintracht Frankfurt pflegt seit einigen Jahren das Modell der Ausleihe. Viele Leihspieler der Hessen stammen von der iberischen Halbinsel. Jesus Vallejo war so ein positiver Fall in den letzten Jahren, Guillermo Varela eher das Gegenteil. In diesem Sommer versuchten die Adler das nächste Experiment: Der Portugiese Chico Geraldes von Sporting. 


Einem Bericht der portugiesischen Zeitung Record zufolge einigten sich Frankfurt und Geraldes' Stammverein Lissabon darauf, die Leihe des Mittelfeldspielers schon im Winter zu beenden. Erst im Sommer wechselte Geraldes an den Main, ursprünglich sollte er bis Juni 2019 für die Hessen auf Torejagd gehen, bevor er zu Sporting zurückkehren sollte. Da der 23-Jährige allerdings nicht eine einzige Minute für Frankfurt spielte, steht sein Engagement offenbar schon vor dem Aus. Der beidfüßige Profi wurde immer wieder von Verletzungen zurückgeworfen. Seit Anfang September fällt er mit einer Rückenverletzung aus.


Auf Nachfrage von SGE4EVER.de konnten die Klubverantwortlichen der Eintracht den Bericht nicht bestätigen. Allerdings erklärte Trainer Adi Hütter am Freitag, dass der Portugiese nach wie vor keine Alternative sei, trotz der Rückkehr ins Mannschaftstraining.