​Der ​1. FC Köln konnte zuletzt mit der Verpflichtung von ​Anthony Modeste ein echtes Ausrufezeichen setzen. Nachdem es dem Effzeh gelungen ist, den Franzosen von einer Rückkehr nach Köln und damit aktuell von einem Wechsel in die deutsche Zweitklassigkeit zu überzeugen, scheint bei dem Traditionsverein derzeit vieles möglich. Kein Wunder also, dass auch der Name ​Lukas Podolski immer mal wieder ums Geißbockheim herumschwirrt. Der ehemalige Nationalspieler scheint nicht abgeneigt zu sein, koppelt ein Comeback jedoch mindestens an eine Bedingung.


So machte der 33-Jährige gegenüber der BILD keinen Hehl daraus, dass er vor seinem Karriereende liebend gerne noch einmal für seinen Herzensklub spielen würde. "Es ist nichts Neues, dass ich den Wunsch habe, noch einmal das FC-Trikot zu tragen. Die Klub-Verantwortlichen wissen um meinen Standpunkt", so der Angreifer. Im gleichen Atemzug stellte er jedoch auch klar, dass der Verein nun "erst mal aufsteigen" müsse.

Cologne's striker Lukas Podolski celebra

Für den 1. FC Köln bestritt Lukas Podolski bereits 181 Pflichtspiele


Nach mehreren Station in Europa suchte der 130-fache deutsche Nationalspieler im Sommer 2017 das Abenteuer und wechselte zum japanischen Klub Vissel Kobe. Mit seinem neuen Klub konnte er zuletzt trotz großer Ambitionen nur mit Ach und Krach die Liga halten. Aktuell pausiert die J1 League noch bis Mitte Januar, der Vertrag des Stürmers läuft jedoch bis Ende 2019. Der Kölsche Jung blickt seiner Zukunft daher gelassen entgegen und betonte, dass er sich "nirgendwo anbieten" müsse. 


Trotz laufenden Vertrages ließ sich der Mann mit der berüchtigten linken Klebe jedoch ein Hintertürchen offen. "Ich habe Vertrag in Kobe bis Ende 2019 und spiele dort die Saison noch. Wenn im Sommer jedoch schon ein geiler Klub aus einem anderen Land oder der ​Bundesliga kommt, muss man schauen", so Podolski. 


Darüber hinaus bezog der Torjäger auch zur Modeste-Verpflichtung Stellung und zeigte sich gewohnt pragmatisch. "Aktuell läuft es beim FC, die Stürmer treffen. Der Verein wollte Tony – und er selbst wollte auch zurück. Da hat man sich geeinigt", meinte Poldi.