Bei der gestrigen 1:2-Niederlage gegen den FC Bayern München musste ​Werder Bremens Trainer Florian Kohfeldt ​neben der Gelb-Roten Karte für Niklas Moisander auch noch die Verletzung von Innenverteidiger Milos Veljkovic verkraften. Wie die Bremer nun auf der vereinseigenen Website bekanntgaben, wird der Serbe für einige Wochen ausfallen.


In der Viererkette des SV Werder ist Veljkovic klar gesetzt. In all seinen 14 Pflichtspielen begann er in der Startelf, doch nach dem Platzverweis am sechsten Spieltag wird Kohfeldt nun erneut auf ihn verzichten müssen. 


Wie mittlerweile bekannt ist, erlitt der 23-Jährige einen "Muskelfaserriss im linken Hüftbeuger." Das ergab eine entsprechende MRT-Untersuchung. Klar ist, dass Veljkovic damit einige Wochen fehlen wird - ausgerechnet dann, wenn unter anderem Borussia Dortmund, 1899 Hoffenheim und RB Leipzig auf den derzeitigen Tabellenachten warten.

"Es ist zum Glück keine schwerere Verletzung, dennoch wird Milos eine Weile nicht dabei sein können", so Kohfeldt, der optimistisch bleibt: "Wir hoffen jedoch, dass er noch vor Weihnachten wieder auf dem Platz stehen wird."


Für das kommende Spiel gegen Fortuna Düsseldorf stehen dem 36-Jährigen mit Sebastian Langkamp und dem aussortierten Luca Caldirola nur zwei gelernte Innenverteidiger zur Verfügung. Möglicherweise wird Leihgabe Marco Friedl in die Abwehrzentrale rücken. Der gelernte Außenverteidiger ist vielseitig einsetzbar und begann bereits bei der 2:6-Niederlage gegen Bayer Leverkusen in der Innenverteidigung.