STUTTGART, GERMANY - NOVEMBER 02:  Adi Huetter, head coach of Frankfurt looks on prior to the Bundesliga match between VfB Stuttgart and Eintracht Frankfurt at Mercedes-Benz Arena on November 2, 2018 in Stuttgart, Germany.  (Photo by Alexander Hassenstein/Bongarts/Getty Images)

Eintracht Frankfurt: Die voraussichtliche Aufstellung gegen den VfL Wolfsburg

Am Sonntag beschließt die Eintracht Frankfurt mit dem Heimspiel gegen den VfL Wolfsburg den 13. Spieltag der Bundesliga. Die Frankfurter Überflieger haben auch in Europa ein gutes Bild abgegeben und sind bereit für den Tabellenzehnten aus Niedersachsen.


Die Eintracht hat zwar eine englische Woche hinter sich, diese dürfte aber eher Kraft gegeben statt gekostet haben: Beim 4:0 gegen Olympique Marseille konnte Trainer Adi Hütter zudem einige Leistungsträger schonen. Umso mehr darf man von den formstarken Frankfurtern erwarten.  

1. Kevin Trapp

Die unumstrittene Nummer Eins der Eintracht wird auch gegen Wolfsburg wieder das Tor hüten: Kevin Trapp ist wohl gesetzt, bis er zurück zu Paris Saint-Germain kehrt. Bei seinen Leistungen versucht die SGE aber, ihn über die Leihe hinaus zu halten.  

2. Marco Russ

Das Frankfurter Urgestein durfte auch gegen Marseille wieder in die Startelf rücken. Gegen seinen früheren Verein aus Wolfsburg könnte Marco Russ wieder als Kapitän auflaufen. Wolfsburg ist neben der Eintracht der einzige Verein, bei dem Russ unter Vertrag stand. Der 33-Jährige wird gegen seinen Ex-Verein sehr motiviert sein.

3. Makoto Hasebe

Gleiches gilt für Makoto Hasebe. Dieser ist bei Frankfurt zwar nicht Kapitän, war dafür Teil der Wolfsburger Meistermannschaft von 2009. Gegen seinen früheren Arbeitgeber wird der zuverlässige Abwehrspieler sicherlich wieder auflaufen. Allerdings wurde er seinerzeit noch bevorzugt im Mittelfeld eingesetzt, während er nun wieder den Innenverteidiger geben dürfte.  

4. Evan N‘dicka

Eine der Stammkräfte unter Adi Hütter ist Evan N’Dicka. Der französische Neuzugang vom AJ Auxerre kommt auf zwölf Einsätze in der Bundesliga und ist einer der Erfolgsgaranten der bisherigen Saison. Seinen Marktwert hat der 19-Jährige bereits vervielfachen können, seit er bei Frankfurt spielt.

5. Jonathan de Guzmán

Auch Jonathan de Guzmán kam bisher in allen Bundesligaspielen unter Hütter auf seine Minuten. Der Dauerbrenner musste gegen Olympique Marseille am Donnerstag nicht auflaufen und kann in voller Frische für Stabilität im Mittelfeld der Hessen sorgen. Er sorgt für die nötige Balance zwischen Offensive und Abwehr, weshalb die Eintracht so erfolgreich aufspielen kann.

6. Gelson Fernandes

Bereits in der abgelaufenen Saison, in der Frankfurt den DFB-Pokal gewinnen konnte, zählte Gelson Fernandes zu den Leistungsträgern der Mannschaft. So ist er in dieser Spielzeit ebenfalls wichtig für das Spiel Frankfurts, vor allem, solange Lucas Torro noch verletzt ausfällt. Fernandes stand gegen Marseille allerdings über die gesamte Spielzeit auf dem Platz. 

7. Danny da Costa

Der zweikampfstarke Außenverteidiger ist eine der großen Entdeckungen dieser Spielzeit und mitverantwortlich für die starken Frankfurter Auftritte. Auch seine Torgefahr hat der 25-Jährige bereits unter Beweis gestellt. Gegen Wolfsburg wird der schnelle Abwehrspieler wieder zum Einsatz kommen. Nicht nur wegen seiner Leistungen avanciert da Costa zum Publikumsliebling.

8. Filip Kostic

Die Leihgabe des Hamburger SV dürfte sich sehr wohl in Frankfurt fühlen. Statt nach Ingolstadt durfte Filip Kostic nach Marseille fahren und überzeugte bei dem Auftritt auf europäischer Bühne so sehr, dass er wohl auch gegen Wolfsburg wieder spielen dürfte. 

9. Ante Rebic

Die Frankfurter Fans lassen sich seinen Namen am Häufigsten auf ihr Trikot drucken: Ante Rebic ist der neue Alexander Meier. Zumindest genießt er einen hohen Status bei der Eintracht und ist immer für ein Tor gut. Rebic kommt bislang auf sieben Torbeteiligungen in acht Spielen.

10. Sebastien Haller

Einer besser als der Andere: Sebastien Haller übertrifft die Quote von Rebic noch und hat fünfzehn Torbeteiligungen in zwölf Spielen. Dabei wird auch klar, dass er quasi eine Stammplatzgarantie hat. Für die Frankfurter wird Haller noch weiter auf Torejagd gehen. Sein größter Konkurrent um die Torjägerkanone ist aktuell sein Teamkollege Luka Jovic.  

11. Luka Jovic

Solange sie gewinnen, wird ihnen egal sein, wer die Tore macht. Fakt ist, dass die Offensivmaschinerie der Eintracht von Spiel zu Spiel auf Hochtouren läuft und kein Ende in Sicht ist. Luka Jovic steht dabei nicht nur oft richtig, sondern erarbeitet sich die Treffer in vielen Fällen selbst. Mit zwei Spielen weniger hat er wie Haller neun Tore erzielt. Glaubt man der Statistik, dürfte es gegen Wolfsburg wieder klingeln.