Schalke 04's German coach Domenico Tedesco gestures during the UEFA Champions League group D football match between Porto and Schalke 04 at the Dragao stadium in Porto on November 28, 2018. (Photo by FRANCISCO LEONG / AFP)        (Photo credit should read FRANCISCO LEONG/AFP/Getty Images)

Schalke 04: Die voraussichtliche Aufstellung gegen 1899 Hoffenheim

Nach der enttäuschenden 1:3-Pleite gegen Porto in der Champions League hat der FC Schalke 04 den nächsten Bundesligakracher vor der Brust, wenn man am kommenden Samstagabend (18:30 Uhr) bei 1899 Hoffenheim gastiert.


"Wir haben hochverdient verloren", erklärte S04-Coach Domenico Tedesco am Anschluss an die Partie in der Königsklasse. Trotz der verdienten Niederlage wollen die Knappen aufgrund des Achtelfinaleinzugs ein positives Gefühl mitnehmen. Reicht es bei der TSG für etwas Zählbares?


So könnte die Schalker Startaufstellung aussehen:

1. TW: Ralf Fährmann

Das Gelsenkirchener Tor wird auch am kommenden Wochenende von Kapitän und Stammkeeper Ralf Fährmann gehütet. Der 30-jährige Schlussmann kommt aktuell auf neun Bundesligaeinsätze in dieser Saison und musste dabei bereits 14 Gegentreffer hinnehmen.

2. IV: Benjamin Stambouli

Schalkes Cheftrainer Domenico Tedesco könnte sich gegen die Hoffenheimer TSG für ein 3-4-3-System entscheiden. Dabei könnte in der königsblauen Dreierkette Benjamin Stambouli verteidigen. Der Franzose absolvierte bislang sieben Pflichtspiele in dieser Saison und gewinnt in der Bundesliga derzeit 52 Prozent seiner Zweikämpfe.

3. IV: Salif Sane

In Porto saß Salif Sane erstmals im Laufe dieser Spielzeit auf der Bank. Gegen Hoffenheim wiederum wird der Senegalese aller Voraussicht nach in die Schalker Startelf zurückkehren. In der Bundesliga überzeugt der 1,96 Meter hochgewachsene Abwehrrecke momentan mit einer 69-prozentigen Zweikampf- sowie 83-prozentigen Passquote.

4. IV: Matija Nastasic

Komplettiert wird die Dreierkette vermutlich von Matija Nastasic. Der Serbe steht vor seinem zehnten Startelfeinsatz in dieser Saison. In der Bundesliga gewinnt er derzeit 47 Prozent seiner Zweikämpfe und bringt 81 Prozent seiner Zuspiele an den eigenen Mann.

5. RM: Daniel Caligiuri

Gegen Porto wurde Daniel Caligiuri in der 62. Minute ausgewechselt - eine Schonungsmaßnahme? Fakt ist: Der Deutsch-Italiener zählt zum Schalker Grundinventar, verpasste während der laufenden Saison kein einziges Pflichtspiel und wird wohl auch am Samstag wieder die rechte Seite beackern.

6. ZM: Nabil Bentaleb

Im zentralen Mittelfeld könnte Domenico Tedesco auf die Dienste von Nabil Bentaleb vertrauen. Der Algerier erzielte in Porto den 1:2-Anschlusstreffer per Elfmeter (89.) - es war bereits sein fünftes Tor im 18. Saisonspiel.

7. ZM: Sebastian Rudy

Neben Bentaleb könnte sich Tedesco auf der Sechs zugunsten von Sebastian Rudy entscheiden. Der ehemalige Hoffenheimer dürfte gegen seinen Ex-Klub besonders motiviert sein. Alternativ stehen fürs zentrale Mittelfeld noch Omar Mascarell sowie Suat Serdar bereit.

8. LM: Bastian Oczipka

Bastian Oczipka wird aller Voraussicht nach in die Startelf zurückkehren und über die linke Seite agieren. In der Champions League hatte Hamza Mendyl diese Aufgabe übernommen, für das Bundesliga-Duell am Samstag dürfte jedoch der ehemalige Frankfurter wieder erste Wahl sein.

9. RF: Amine Harit

Auf dem rechten Flügel könnte sich Trainer Tedesco für Amine Harit entscheiden. An die starken Leistungen aus der Vorsaison konnte der junge Marokkaner bislang nicht anknüpfen - nach 14 Pflichtspieleinsätzen steht der 21-Jährige bei drei Torbeteiligungen (ein Treffer, zwei Assists).

10. ST: Guido Burgstaller

Der Schalker Angriff ist derweil relativ dünn besetzt. Mit Mark Uth, Breel Embolo, Cedric Teuchert und Steven Skrzybski müssen bei den Knappen derzeit vier Mittelstürmer passen. Bleiben demnach nur noch Guido Burgstaller und Franco di Santo übrig, wobei Ersterer die Nase vorn haben dürfte. Allerdings droht auch der Österreicher (Achillessehne) auszufallen, wenngleich noch eine Resthoffnung bei ihm besteht.

11. LF: Yevhen Konoplyanka

Im Vergleich zur 1:3-Niederlage in Porto dürfte Yevhen Konoplyanka nicht im Zentrum, sondern auf seiner favorisierten Position, dem linken Flügel, agieren. Im Rahmen der laufenden Saison absolvierte der Ukrainer bislang zehn Pflichtspiele und konnte dabei zwei Vorlagen geben.