​​Eintracht Frankfurt hat am Donnerstagabend auch das fünfte Europa-League-Gruppenspiel gewonnen. Vor heimischem Publikum trumpften die Hessen erneut groß auf und besiegten ​Olympique Marseille am Ende klar mit 4:0. Dank der Niederlage von ​Lazio Rom im Parallelspiel machte die SGE damit auch den Gruppensieg perfekt. Die Eintracht-Fans sorgten wieder einmal für eine atemberaubende Atmosphäre.


"Dass wir nach fünf Spieltagen 15 Punkte auf dem Konto haben und damit klar die Gruppe gewinnen, ist natürlich etwas überraschend", wird Cheftrainer Adi Hütter auf der vereinseigenen Homepage zitiert. "Heute haben wir wieder ein absolutes Spektakel erleben dürfen. Angefangen bei den Fans mit der tollen Stimmung und der eindrucksvollen Choreographie." Diese habe die Mannschaft elektrisiert, "sodass wir früh in Führung gegangen sind".

Shootingstar ​Luka Jovic brachte die Eintracht bereits in der ersten Spielminute in Führung. Nach zwei Eigentoren der Gäste traf der 20-Jährige in der 67. Spielminute zum 4:0-Endstand. Bei einer besseren Chancenverwertung hätte der Heimsieg noch höher ausfallen können. 


"Wir haben nicht alles richtig gemacht, aber dennoch sehr euphorisch nach vorne agiert", betonte Hütter. "Ich bin mit allen Spielern sehr zufrieden, alle haben eine gute Leistung gezeigt."

​​"Wir sind froh, dass wir den Gruppensieg erreicht haben. Ich bin glücklich, dass ich dazu beigetragen habe", sagte Jovic. Die Choreographie sei wunderbar gewesen. "Wir haben die besten Fans, die es gibt." 


Gruppensieger zu sein, sei ein "sehr schönes Gefühl", erklärte Marco Russ. "Das riskante Aufbauspiel von Marseille hat uns in die Karten gespielt", gab der Innenverteidiger zu Protokoll.

"Wir haben ein schlechtes Spiel absolviert", sagte Marseille-Coach Rudi Garcia. "Uns haben zahlreiche wichtige Spieler gefehlt. Das hat man gespürt. Wenn man dazu zwei Eigentore fängt, wird es gegen den Dritten der Bundesliga natürlich sehr schwer." Die volle Konzentration gelte nun den anderen Wettbewerben, "in denen wir noch mitspielen und hoffentlich wieder eine bessere Leistung zeigen werden".