​Ist derzeit von ​Eintracht Frankfurt die Rede, dann sind zumeist die Offensivspieler der Adler im Fokus. Doch neben Sebastien Haller und Luka Jovic hat der Erfolg der Hessen mehrere Gesichter. So stellen die Frankfurter derzeit auch die drittbeste Defensive der Liga. Einen großen Anteil daran hat ​Makoto Hasebe. Da der Japaner auch in der Vorsaison sowohl im Trikot der Eintracht, aber auch für seine Nationalmannschaft überzeugen konnte, wurde dem Routinier nun eine große Ehre zuteil.


Im Rahmen der jährlichen Preisverleihung des asiatischen Verbandes wurde der 34-Jährige am Mittwoch zum besten internationalen asiatischen Spieler des Jahres gekürt. Dabei ist der Defensivspieler der Nachfolger vom ehemaligen Leverkusener Heung-min Son, der den Titel im vergangenen Jahr für seine herausragenden Leistungen im Trikot der Tottenham Hotspur erhalten hatte. 


Da der Titel im fernen Oman vergeben wurde, konnte Hasebe den Preis jedoch leider nicht persönlich in Empfang nehmen. Schließlich bereitet sich der Haudegen derzeit mit seinen Teamkollegen auf das ​Europa-League-Spiel am Donnerstag gegen Olympique Marseille vor.

FC Augsburg v Eintracht Frankfurt - Bundesliga

Makoto Hasebe kann bereits 269 Spiele in der Bundesliga vorweisen


Durch die Auszeichnung wird auch die herausragende internationale Karriere des variabel einsetzbaren Profis honoriert, der insgesamt 114 Mal für sein Vaterland auflief. Zum Abschluss seiner Nationalmannschaftkarriere führte der Kapitän seine Mannschaft bei der Weltmeisterschaft in Russland bis ins Achtelfinale, wo man sich in einer engen Partie den starken Belgiern nur knapp mit 2:3 geschlagen geben musste. 


In der Bundesliga macht sich der Rechtsfuß bereits seit 2008 einen Namen. Nach Stationen beim VfL Wolfsburg und dem 1. FC Nürnberg ist er seit dem Sommer 2014 bei der Eintracht unter Vertrag. Dort konnte er sich schnell zu einer festen Größe entwickeln und ist derzeit aus dem Kader von Trainer Adi Hütter nicht wegzudenken. 


Sein größtes Highlight im Vereinsfußball war der Triumph im DFB-Pokal in der vergangenen Spielzeit. Doch wer den ehrgeizigen Asiaten kennt, weiß, dass er sich für die letzten Jahre in seiner Karriere noch eine Menge vorgenommen hat.