​Beim ​FC Bayern München haben sich die Wogen nach dem deutlichen ​5:1-Heimerfolg gegen Benfica zumindest etwas geglättet. Hinter den Kulissen soll es allerdings noch einige Probleme geben. Medienberichten zufolge ist das Verhältnis zwischen Cheftrainer Niko Kovac und ​Mats Hummels bereits seit geraumer Zeit angespannt.


In den letzten Wochen war in den Medien häufiger zu lesen, dass einige Spieler des deutschen Rekordmeisters nicht (mehr) hinter Kovac stehen. Anfang November berichtete der kicker, dass es sich dabei um Hummels, Arjen Robben, Franck Ribéry und Thomas Müller handeln soll. Dem Vernehmen nach hat der FCB-Coach in den vergangenen Tagen unter anderem mit den beiden letztgenannten Spielern längere Gespräche geführt. 

Kovac hat es offenbar bei einigen Profis geschafft, Unstimmigkeiten beiseite zu legen. Ribéry beispielsweise, der in den letzten Wochen bei Auswechslungen häufig eine finstere Miene machte, umarmte den Cheftrainer nach seinem vorzeitigen Feierabend gegen Benfica demonstrativ. Nach der Partie erhielt Kovac von Kapitän Manuel Neuer und ​Robert Lewandowski Rückendeckung. 


"Man sprach von vier Spielern, die gegen mich sind, man sprach nicht von denen, die auf unserer Seite sind. Davon gibt es viele. Das war eindeutig genug", betonte der 47-jährige Übungsleiter. Hummels hat laut kicker-Informationen nach wie vor nicht das beste Verhältnis zum FCB-Coach. Der Grund dafür liegt angeblich bereits einige Monate zurück. 

FC Bayern Muenchen v Fortuna Duesseldorf - Bundesliga

Zwischen Niko Kovac (l.) und Mats Hummels liegt angeblich Einiges im Argen


Kovac, zum damaligen Zeitpunkt noch Cheftrainer von ​Eintracht Frankfurt, soll im DFB-Pokal-Finale die fehlende Geschwindigkeit von Hummels als Schwachstelle beim deutschen Rekordmeister ausgemacht haben. Der Münchner Übungsleiter wird in den kommenden Wochen sicherlich versuchen, auch die Unstimmigkeiten mit dem Weltmeister auszuräumen.