​Beim müden 0:0-Unentschieden gegen den FC Brügge im fünften Gruppenspiel der Champions League musste sich Außenverteidiger ​Achraf Hakimi zunächst mit einem Platz auf der Ersatzbank zufriedengeben. Doch obwohl der Leihspieler von ​Real Madrid am Mittwoch nicht die erste Wahl war, hält Trainer Lucien Favre große Stücke auf den Youngster und würde liebend gerne noch lange mit ihm arbeiten. Da trifft es sich gut, dass der Berater des Defensivspielers noch vor der Partie andeutete, dass man sich einen festen Wechsel zu ​Borussia Dortmund gut vorstellen könnte.


Aktuell ist der 20-Jährige bis zum Sommer 2020 von den Königlichen ausgeliehen. Geschäftsführer Hans-Joachim Watzke machte auf der Mitgliederversammlung der Borussen vor wenigen Tagen jedoch keinen Hehl daraus, dass man auf Seiten der Schwarz-Gelben alles daransetzen wird, den variabel einsetzbaren Außenverteidiger fest zu verpflichten. In einem Interview mit Spox und Goal erläuterte Hakimi-Berater Alejandro Camano, dass es zuletzt zu keinerlei Gesprächen mit den Madrilenen gekommen sei, dennoch machte der Agent den Dortmundern Hoffnung.

Borussia Dortmund v Hertha BSC - Bundesliga

Achraf Hakimi (rechts) ist beim BVB bereits voll integriert


So unterstricht Camano, dass sich sein Schützling beim BVB bereits wie zuhause fühle und er seine Zeit bei seinem neuen Klub "in vollen Zügen" genieße. "Was die Zukunft bringt, werden wir sehen. Wir denken jetzt nicht an Real Madrid. Achraf ist mit allen fünf Sinnen beim BVB", so der Berater. 


Darüber hinaus bedankte sich der Vertraute des 18-fachen marokkanischen Nationalspielers ausdrücklich beim BVB dafür, dass sie an seinen Spieler glauben. "Wir sind Dortmund sehr dankbar, dass Achraf die Chance auf dem allerhöchsten Niveau bekommt, dass er in einer so tollen Liga wie der Bundesliga spielen kann. Nur das zählt", so der stolze Agent.


Dabei hatten die Verantwortlichen des aktuellen Tabellenführers bei der Verpflichtung des Shootingstars im Sommer zwar gehofft, dass er sich schnell integrieren kann, sicher konnte man sich dabei jedoch nicht sein. Schließlich gelang es Hakimi zuvor nicht, sich bei Real durchzusetzen. In Dortmund hingegen benötigte der Abwehrspieler nur eine sehr kurze Eingewöhnungsphase und konnte danach sowohl auf der rechten, aber auch auf der linken Seite überzeugen. Wettbewerbsübergreifend kommt der Rechtsfuß in dieser Spielzeit so schon auf zwölf Einsätze für die Borussen und war dabei an sieben Treffern direkt beteiligt.