​Der Kader von ​Manchester City ist eigentlich zum Zerbersten gefüllt mit klangvollen Stars. Doch ausgerechnet auf der Torhüterposition ist der Tabellenführer der Premier League nicht allzu breit besetzt. Nach dem Ausfall von Ersatztorhüter Claudio Bravo suchen die Citizens daher aktuell nach einem neuen Back-up für Stammtorhüter Ederson um. Dabei sollen die Verhandlungen mit Zack Steffen bereits weit fortgeschritten sein.


Durch den Achillessehnenriss von Bravo sah sich das Team von Trainer ​Pep Guardiola zuletzt sogar dazu gezwungen, Leihspieler Arijanet Muric nach nur wenigen Wochen vom niederländischen Klub NAC Breda zurückzufordern. Doch für die Zukunft wollen sich die Briten breiter aufstellen und haben dabei einen ehemaligen Bekannten aus der Bundesliga im Auge. 


Dabei handelt es sich um den US-Boy Zack Steffen, der zwischen Januar 2015 und Sommer 2016 beim ​SC Freiburg unter Vertrag stand.

Dass dieser Name dennoch nur den wenigsten Beobachtern der höchsten deutschen Spielklasse etwas sagt, liegt daran, dass sich der heute 23-Jährige im Breisgau nicht durchsetzen konnte und lediglich in der zweiten Mannschaft zum Einsatz kam. Nach seinem kurzen Abenteuer in Deutschland wechselte er zum MLS-Team Columbus Crew. Nach einer kurzen Zwischenstation in Pittsburgh konnte er sich bei dem amerikanischen Spitzenteam dann auch einen Namen machen und wurde zuletzt zum Torhüter des Jahres gewählt.


Auch Manchester City ist die positive Entwicklung des sechsfachen Nationalspielers nicht entgangen, der in 71 Pflichtspielen satte 22 Mal zu Null spielen konnte. Bereits im Sommer soll sich der englische Zweitligist Bristol City um den Youngster bemüht haben, damals legte sein Klub jedoch ein Veto ein. Doch schon damals hatte Steffen laut transfermarkt.de betont, dass er gerne wieder nach Europa gehen würde. 


Laut dem Sportportal The Atlantic soll der Deal mit City bereits kurz vor der Vollendung stehen. Dabei soll die Ablösesumme dem Vernehmen nach zwischen 6,2 und 8,8 Millionen Euro betragen.