MUNICH, GERMANY - NOVEMBER 24: Head coach Niko Kovac of Bayern Muenchen looks on during the Bundesliga match between FC Bayern Muenchen and Fortuna Duesseldorf at Allianz Arena on November 24, 2018 in Munich, Germany. (Photo by Sebastian Widmann/Bongarts/Getty Images)

FC Bayern: Mögliche Kandidaten für die Kovac-Nachfolge

Nach dem enttäuschenden 3:3-Unentschieden gegen Fortuna Düsseldorf steht Bayern-Coach Niko Kovac mit dem Rücken zur Wand. "Es gibt Gesprächsbedarf. Wir müssen uns über das Wochenende alle  miteinander Gedanken machen, wie wir aus der Situation wieder herauskommen", sagte Präsident Uli Hoeneß nach der Partie. Der 66-Jährige erklärte zudem, dass Kovac am Dienstagabend in der Champions League gegen Benfica definitiv auf der Bank sitzen wird. Wie es nach dem Gruppenspiel weitergeht, scheint allerdings völlig offen zu sein. In den Medien werden bereits einige Nachfolger für den 47-jährigen Übungsleiter gehandelt. 

6. Mehmet Scholl

Wie Sport1 berichtet, können sich einige Fans Scholl durchaus als Cheftrainer vorstellen. Der langjährige Bayern-Profi (1992- 2007) hat nach seinem Karriereende bereits Erfahrungen als Übungsleiter beim deutschen Rekordmeister sammeln können. Der 48-Jährige stand über zwei Jahre lang bei den Amateuren an der Seitenlinie und war auch mehrere Monate lang als Jugendcoach tätig. Seit Sommer 2013 ist Scholl vereinslos. 

5. Miroslav Klose

Der Weltmeister kehrte im Sommer zum FC Bayern zurück und ist seither Trainer der U17, mit der er bereits einen ersten kleinen Erfolg feiern konnte. Klose ist in absehbarer Zeit sicherlich ein Kandidat für den Trainerposten bei den Profis. Zum jetzigen Zeitpunkt stellt der 40-Jährige wohl nur eine Alternative für eine Übergangslösung dar. 

4. Antonio Conte

Der Italiener wurde im Sommer beim FC Chelsea entlassen und ist seitdem vereinslos. Ende Oktober/Anfang November galt Conte als Top-Favorit auf den Trainerposten bei Real Madrid. Nach der Entlassung von Julen Lopetegui entschieden sich die Königlichen allerdings für eine interne Lösung und beförderten Santiago Solari Mitte November zum Cheftrainer. 

3. Ralph Hasenhüttl

Der Österreicher ist an der Säbener Straße kein Unbekannter. Hasenhüttl ließ seine aktive Karriere bei den Amateuren des deutschen Rekordmeisters (2002 - 2004) ausklingen. Im vergangenen Frühjahr war der 51-Jährige als Nachfolger für Jupp Heynckes im Gespräch. Mitte Mai gingen RB Leipzig und der Ex-Profi getrennte Wege. Seither ist der Übungsleiter vereinslos. 

2. Zinedine Zidane

Nach dem dritten Champions-League-Titelgewinn in Folge trat Zidane Ende Mai etwas überraschend als Cheftrainer von Real Madrid zurück. Seither wurde der Weltmeister von 2002 mit dem einen oder anderen Top-Klub in Verbindung gebracht. Der Berater des 46-Jährigen hat vor wenigen Wochen jedoch betont, dass der Franzose ein Sabbatjahr einlegen will. 

1. Arsene Wenger

Der FC Arsenal und Wenger gingen im vergangenen Sommer nach knapp 22 Jahren getrennte Wege. An das Karriereende denkt der 69-Jährige allerdings noch nicht. Laut Informationen der Bild-Zeitung ist der Franzose im Falle einer Kovac-Entlassung ein heißer Kandidat auf dessen Nachfolge. Dem Telegraph zufolge steht der Ex-Profi einem Engagement beim FC Bayern offen gegenüber. Wenger bringt nicht nur reichlich internationale Erfahrung mit, sondern spricht auch sehr gut Deutsch.