​Hannover 96 muss vorerst auf Flügelstürmer Noah Joel Sarenren Bazee verzichten. Nach dem üblen Zusammenprall mit Matthias Ginter hat der Youngster eine Gehirnerschütterung erlitten. In den kommenden drei Tagen steht Sarenren Bazee unter besonderer ärztlicher Beobachtung.


Als Hannovers Noah Joel Sarenren​ Bazee und Gladbachs Matthias Ginter mit den Köpfen zusammenrauschten, konnte man gleich Böses erahnen. Nach dem unglücklichen "Volltreffer" blieben beide liegen und mussten noch auf dem Platz lange behandelt werden. Für Ginter war das Spiel sofort beendet - die Befürchtungen haben sich mittlerweile bestätigt: Der Nationalspieler erlitt ​einen Bruch der Augenhöhle und des Kiefers.

Borussia Moenchengladbach v Hannover 96 - Bundesliga

Sarenren Bazee (l. unten) wird schwer gezeichnet behandelt


Sarenren Bazee biss trotz einer Platzwunde zunächst auf die Zähne und spielte einige Minuten weiter. Aber auch für den 22-Jährigen war noch vor der Pause Schluss. Der Außenstürmer hat eine Gehirnerschütterung erlitten. Gemeinsam mit dem Team ging es für ihn nach der 1:4-Pleite zurück nach Hannover. Dort haben ihm die Ärzte eine "Schutzsperre" von 72 Stunden auferlegt, wie die Bild berichtet.


Allerdings durfte Sarenren Bazee das Krankenhaus wieder verlassen und in den eigenen vier Wänden schlafen. Dennoch muss man seinen Zustand genauestens beobachten: Sollten in den nächsten drei Tagen Schwindel oder Übelkeit auftreten, muss er sofort zurück in die Klinik. Sport darf er in dieser Zeit nicht machen.


"Er hat beim ersten Mal noch signalisiert, dass er es noch versuchen will und dass es geht. Aber danach ging es dann nicht. Wir haben Genki Haraguchi auch gleich warm laufen lassen“, erläuterte 96-Coach André Breitenreiter, warum der Youngster zunächst noch auf dem Feld geblieben war. Am kommenden Samstag gegen Hertha BSC wird er dies mit Sicherheit aber nicht tun.