BREMEN, GERMANY - NOVEMBER 10: Head coach Florian Kohfeldt of SV Werder Bremen looks up prior to the Bundesliga match between SV Werder Bremen and Borussia Moenchengladbach at Weserstadion on November 10, 2018 in Bremen, Germany. (Photo by Oliver Hardt/Bongarts/Getty Images)

Werder Bremen: Voraussichtliche Aufstellung gegen den SC Freiburg

Es war der beste Saisonstart, den Bremen in der jüngeren Vergangenheit hatte. Doch wo mancher den SV Werder schon in der Champions League sah, kam mit drei Niederlagen in Serie zuletzt die Ernüchterung. Trotzdem ist das Team von Florian Kohfeldt auch jetzt nur einen Tabellenplatz von Europa entfernt und sogar in Schlagdistanz zur Königsklasse. Gegen den SC Freiburg will die Überraschungsmannschaft nun die Trendwende schaffen. Mit dieser Elf könnte das gelingen: 

1. Jiri Pavlenka

Der tschechische Meister von 2017 ist bei den Bremern in dieser Saison die klare Nummer 1. In elf Ligaspielen konnte der 26-jährige Schlussmann allerdings erst dreimal die weiße Weste wahren. Gegen den Tabellenzwölften aus Freiburg möchte er seine Statistik aufbessern. 

2. Theodor Gebre Selassie

Auch Landsmann Theodor Gebre Selassie ist bei Trainer Florian Kohfeldt gesetzt und verpasste bislang kein Bundesliga-Spiel. Als Rechtsverteidiger hat der 31-jährige Routinier sogar schon ein Tor und zwei Vorlagen verzeichnen können. Vielleicht würde eine erneute Einmischung ins Werderaner Offensivspiel dem Verein aus dem Negativ-Lauf helfen. 

3. Milos Veljkovic

Der Innenverteidiger ist inzwischen neunmal für sein Heimatland Serbien aufgelaufen. Mit der Nationalmannschaft sammelte er in der Länderspielpause Erfolgserlebnisse: beide Spiele gewann die serbische Auswahl mit Veljkovic im Aufgebot. Der persönliche Aufwärtstrend des 23-Jährigen soll sich nun auf seinen Verein übertragen. 

4. Niklas Moisander

Mit 33 Jahren ist Niklas Moisander ein ganzes Stück erfahrener als sein zehn Jahre jüngerer Kollege in der Innenverteidigung. Dass der Finne nicht mehr für die Nationalmannschaft spielt, ist vielleicht ganz gut. Zwei Pflichtspiele verpasste der Abwehrchef schon wegen muskulärer Probleme.

5. Ludwig Augustinsson

Als Linksverteidiger wird erneut der 24-jährige Augustinsson auflaufen - und das ist gut so. Beide Spiele, die der Schwede in dieser Bundesliga-Saison im Mittelfeld startete, verlor Werder Bremen. Von seiner eigentlichen Position in der Abwehr aus, gelang es ihm im letzten Bundesligaspiel immerhin, gegen Gladbach den Ehrentreffer aufzulegen. 

6. Nuri Sahin

Ob er sich nun wie nach eigener Aussage in Dortmund noch durchgesetzt hätte oder nicht - der Wechsel an die Weser hat dem Deutsch-Türken auf jeden Fall mehr Spielzeit gebracht, als er beim BVB gesehen hätte. Dennoch ist Sahin, der ja erst nach Saisonbeginn zur Mannschaft stieß, noch nicht vollends gesetzt. Erst ein Spiel absolvierte der Sechser über die vollen 90 Minuten. Gegen Freiburg darf er sich zumindest auf einen weiteren Starteinsatz freuen. 

7. Maximilian Eggestein

Der Shootingstar des diesjährigen Überraschungs-Starts von Werder Bremen tauchte wie einige seiner Kollegen in den letzten drei Bundesligaspielen, die allesamt verloren gingen, ein wenig ab. Trotzdem ist er mit vier Treffern bis jetzt der erfolgreichste Torschütze der Bremer, zudem vergisst man schnell, dass der aufstrebende Werder-Star erst 21 Jahre alt ist. So oder so steht sein Einsatz gegen Freiburg außer Frage. 

8. Davy Klaassen

Im Sommer aus Everton gekommen, hat sich Neuzugang Davy Klaassen an der Weser bestens in die Mannschaft eingefügt. In der zweiten Pokalrunde führte der 25-jährige Niederländer sein Team gar als Kapitän auf den Rasen. Beim Debakel gegen Bayer Leverkusen vor einigen Wochen war er einer der wenigen Aktivposten. Mit hohem Aufwand wird er auch gegen Freiburg versuchen, seine Kollegen mitzureißen. 

9. Yuya Osako

Auch der Japaner stieß erst im Sommer zu Werder, auch er findet sich im Mannschaftsgefüge gut zurecht. Mit immerhin zwei Liga-Treffern hat der Ex-Kölner zudem die zweitbeste Torausbeute aller Bremer. Dennoch musste der 28-jährige Nationalspieler gegen Borussia Mönchengladbach zusehen, als sein Verein die zweithöchste Saisonniederlage einsteckte. 

10. Johannes Eggestein

Auch der zweite Eggestein-Bruder bekommt von Coach Kohfeldt mehr und mehr Vertrauen. Nachdem der U20-Nationalspieler in den letzten beiden Partien erstmals mehr als eine halbe Stunde ran durfte, könnte für den äußerst talentierten Angreifer nun sogar der erste Einsatz in der Startelf anstehen. 

11. Max Kruse

In der Spitze wird der Kapitän versuchen, nach drei verlorenen Spielen das Ruder herumzureißen. Dass er dazu fähig ist, hat der 30-jährige Ex-Nationalspieler in der fulminanten Anfangsphase der Saison gezeigt. Auch jetzt geht er stets mit gutem Beispiel voran, ist nur ein wenig häufiger glücklos.