Ausgewählte Journalisten wurden vom deutschen Fußballmuseum ausgewählt, um eine Top-Elf der Hall of Fame des deutschen Fußballs zu wählen. Zur Auswahl standen dabei nur Spieler, die ihre Fußballschuhe vor mindestens fünf Jahren an den Nagel gehangen haben. Die Elf ist deshalb geprägt von den Weltmeistern aus den Jahren 1954, '74 und '90.


So sieht die deutsche "Hall-of-Fame-Top-Elf" aus


Tor​


Sepp Maier:

"Die Katze von Anzing" ist mit 95 Länderspielen Rekordhalter unter den deutschen Keepern und wurde mit dem DFB 1974 im eigenen Land Weltmeister.



Franz Beckenbauer: 

Der "Kaiser" führte Deutschland als Kapitän zum WM-Titel '74 und schaffte dieses Kunststück 1990 auch als Bundestrainer.

Paul Breitner: 

Paul Breitner war Teil der DFB-Elf die 1972 Europameister wurde und zwei Jahre die Weltmeisterschaft gewann.

Andreas Brehme: 

Der beidfüßige Außenverteidiger erzielte das goldene Tor gegen Argentinien im WM-Finale '90. Vom Punkt behielt Brehme eiskalt die Nerven.


Mittelfeld

Lothar Matthäus:

Der WM-Kapitän von 1990 und Rekordnationalspieler darf natürlich nicht fehlen.

Matthias Sammer:

Matthias Sammer führte die deutsche Nationalmannschaft 1996 mit unvergesslichen Leistungen zum dritten EM-Titel.

Günter Netzer:

Teil der goldenen Generation in den 1970er Jahren. Der geniale Spielmacher musste '74 allerdings mit Wolfang Overath um den Startelf-Posten konkurrieren. Im Finale gegen die Niederlande saß Netzer auf der Bank.

Fritz Walter:

Der Ausdruck "Fritz-Walter-Wetter" wenn es regnet geht auf ihn zurück: 1954 führte er Deutschland als Kapitän sensationell zum ersten WM-Titel.

Helmut Rahn:

Mit dabei war auch der "Boss" Helmut Rahn. Bei seinem Namen erklingen die Gänsehaut-Worte von Kommentator Zimmermann im Ohr: "Aus dem Hintergrund müsste Rahn schießen, er schießt - und Toooor." Tor für Deutschland und WM-Titel Nummer Eins.



Angriff

Gerd Müller:

Der deutsche Rekordtorschütze: Gerd Müller traf im DFB-Trikot unglaubliche 68-mal in nur 62 Spielen. "Der Bomber der Nation" erzielte u.a. den Siegtreffer im WM-Finale '74.


Uwe Seeler:

"Uns Uwe" ist nicht nur eine HSV-Legende, sondern hatte auch große Momente im DFB-Trikot. Der bittersüßeste war sicherlich das verlorene WM-Finale 1966 gegen Gastgeber England mit dem legendären "Wembley-Tor".