Oliver Kahn könnte bald Vereinsboss des ​FC Bayern München werden. Neben dem ehemaligen Weltklasse-Torhüter könnte auch die Personalie Max Eberl wieder interessant werden.


Die Süddeutsche Zeitung beschreibt es als mögliches Szenario, dass Oliver Kahn ab Herbst 2019 oder zum Jahresanfang 2020 die vakante Stelle eines Sportvorstands beim FC Bayern übernehmen könnte, um gemeinsam mit Vorstandschef Rummenigge die Geschäfte zu führen. Langfristig könnte der ehemalige Torwart, der 2008 seine Karriere beendete, Rummenigge komplett ablösen. Der 63-Jährige könnte neben dem 66-jährigen Uli Hoeneß in den Aufsichtsrat rücken.

Gleichzeitig könnte laut SZ auch Gladbachs Max Eberl ins Blickfeld des Rekordmeisters zurückkehren und den Job als Sportdirektor an der Säbener Straße antreten. Vor einigen Jahren wollte Hoeneß den 45-Jährigen nach München locken, doch der lehnte damals ab. 


Reiner Calmund, der einstige Manager von Bayer Leverkusen, befeuert die Gerüchte im Bild-Podcast Rasenmäher: "Er hat schon diesen bayrischen Stallgeruch, dieses bayrische Blut von früher. Er ist einer der erfahrensten, souveränsten und auch cleversten Manager in der Bundesliga."


Max Eberl spielte selbst für den FC Bayern, für den VfL Bochum, Greuther Fürth und Borussia Mönchengladbach, wo er seit 2005 in der Organisation tätig ist. Zunächst als Nachwuchskoordinator, seit Ende 2008 ist er Sportdirektor. Seither hat er den Gladbachern Stabilität und Struktur verschafft. Nur Borussia Dortmunds Michael Zorc ist von Eberls Bundesligakollegen länger im Amt. Bei den Fohlen läuft sein Vertrag bis 2022