Vieles deutet auf Abschied im Fall des Mittelfeldspielers Adrien Rabiot von Paris Saint-Germain hin. Offenbar soll der 23-Jährige ​dem FC Barcelona bereits sein Wort gegeben haben. Allerdings will Rabiot erst im kommenden Sommer zu den Katalanen wechseln, dann wäre er ablösefrei. Paris scheint sich bereits mit einem Abgang abgefunden zu haben, prüft jedoch die Option, für den Franzosen im Winter abzukassieren. 


Nach Informationen der spanischen Zeitung Mundo Deportivo ist der ablösefreie Wechsel Adrien Rabiots zum ​FC Barcelona im kommenden Sommer beschlossene Sache. Aus Rabiots Umfeld wurde der Bericht sofort zurückgewiesen. Glaubt man der französischen Boulevardzeitung LeParisien, ist der Transfer nach Spanien durchaus eine Option für den Nationalspieler, doch jenem will Paris Saint-Germain zuvorkommen.

Dem Bericht zufolge lotet Sportdirektor Antero Henrique derzeit alle Möglichkeiten aus - auch einen Transfer im Winter, um doch noch eine Ablösesumme einzustreichen. Zwei "befreundete" Klubs, mit denen Paris in der Vergangenheit schon Geschäfte abgewickelt hat, nennt die Zeitung: Juventus Turin und Tottenham Hotspur. Allerdings ist es fraglich, ob die beiden Vereine Barcelona im Winter ausstechen wollen, nur um womöglich wenige Monate später Rabiot nach Barcelona ziehen lassen zu müssen. Außerdem scheinen auch Präsident Nasser Al-Khelaifi und Trainer Thomas Tuchel wenig von einem Wintertransfer zu halten. 


Sollte irgendein Klub den Katalanen doch noch zuvorkommen, könnte Tanguy Ndombele als Rabiot-Ersatz interessant werden. Der 21-jährige Mittelfeldspieler von Olympique Lyon ist laut Sport die Alternative für den FC Barcelona. Im Gegensatz zu Rabiot müsste man für Ndombele aber rund 60 Millionen Euro ausgeben. Dieser hat sich zum unangefochtenen Stammspieler gemausert, wurde zuletzt in die Nationalmannschaft berufen und besitzt in Lyon noch einen Vertrag bis 2023.