Schalke muss den Umbruch wagen: Von diesen Stars sollte man sich trennen

Nach einer sehr erfolgreichen Saison ist der FC Schalke derzeit graues Mittelmaß der Bundesliga - bestenfalls. Die Königsblauen werden nicht drum herum kommen, einen Umbruch einzuleiten, schließlich sollte für den Traditionsklub das internationale Geschäft (eigentlich sogar die Champions League) das dauerhafte Ziel sein.


Dazu könnte es jedoch notwendig sein, sich von einigen prominenten Namen zu trennen.

1. Ralf Fährmann

In den vergangenen Wochen musste Ralf Fährmann aufgrund von Leistenbeschwerden pausieren und wurde von Youngster Alexander Nübel vertreten. Der 22-Jährige macht seine Sache hervorragend und erntete von Verantwortlichen und Fans viel Lob.


Doch nach seiner Genesung kehrte Fährmann als Nummer eins in den Kasten der Königsblauen zurück - was auch im Fanlager nicht überall auf Verständnis stieß.


Natürlich ist Fährmann Kapitän und Identifikationsfigur der Schalker, doch zu den besten Keepern der Liga zählt der 30-Jährige nicht (mehr). Vor allem sein oft fragwürdiges Spiel mit dem Ball am Fuß passt nicht zum modernen Fußball. Sinnvoller wäre es, Nübel das Vertrauen zu schenken und ihn als neue Nummer eins aufzubauen. Zumal die Gefahr droht, Nübel im Sommer zu verlieren.


Fährmanns Verdienste und Leistungen in allen Ehren, aber der Umbruch sollte auch im Tor vollzogen werden!

2. Naldo

In der vergangenen Saison war Naldo Schalkes Fels in der Brandung und lieferte in der Dreierabwehrkette überragende Leistungen ab. Viele Fans rieben sich die Augen und fragten sich, ob dieser Mann wirklich schon 35 Jahre alt sei.


Aktuell ist Naldo jedoch meilenweit von seiner Form der letzten Spielzeit entfernt und fand sich des Öfteren auf der Bank wieder. Dennoch wurde sein Vertrag bis 2020 ausgeweitet.


Ähnlich wie bei Fährmann sollte man den Hut vor Naldos vergangene Leistungen ziehen, doch schon in dieser Saison zeigt sich, dass Naldo mit dem zunehmend offensiv ausgerichteten Fußball in der Bundesliga teilweise überfordert wirkt. Im Endeffekt muss man sich eingestehen, dass der Verteidiger mittlerweile 36 Jahre alt ist und nicht jünger wird...

3. Johannes Geis

Im vergangenen Jahr war Johannes Geis an den FC Sevilla ausgeliehen, seit Sommer ist er wieder zurück beim FC Schalke. Die Königsblauen planen jedoch ohne den Mittelfeldspieler, der zeitweise sogar in die U23 versetzt wurde.


Da Geis' Gehalt nach wie vor stattlich ist, gilt hier: Je früher die Trennung, desto besser. Im kommenden Sommer läuft sein Vertrag aber ohnehin aus.

4. Sebastian Rudy

Sebastian Rudy galt als Königstransfer der Knappen, doch bislang enttäuschte der Ex-Münchener auf ganzer Linie. Anstatt der Elf von Domenico Tedesco Sicherheit zu geben, leistete sich der 28-Jährige etliche Fehler und Ballverluste. In dieser Form ist Rudy keine Hilfe.


Falls sich seine Leistung nicht schnell verbessert, sollte man sich Gedanken über einen sofortigen Abschied machen. Für einen Mitläufer ist der Nationalspieler schlichtweg viel zu teuer.

5. Breel Embolo

Embolos Zeit auf Schalke wurde vor allem von Verletzungen geprägt. Auch aktuell findet sich der Schweizer mit einem Fußbruch im Lazarett wieder.


Dass der Angreifer über großes Talent verfügt, ist unbestritten. Jedoch scheint es der 21-Jährige bei den Knappen einfach nicht abrufen zu können, die vielen Verletzungen tun ihr Übriges.


Es wäre wohl besser, wenn sich beide Seiten trennen würden. Embolo könnte woanders einen Neustart wagen, Schalke würde immerhin noch eine Menge Geld einnehmen. Wer weiß, wie viel Embolo bei anhaltendem Verletzungspech und Stagnation in zwei Jahren wert ist...

6. Guido Burgstaller

Mangelnden Einsatz kann man Guido Burgstaller nie vorwerfen. Der Österreicher ist in jedem Spiel mit vollem Eifer dabei und ist stets darum bemüht, sein Bestes zu geben. Nur: Das Beste war in seinem Fall zuletzt viel zu wenig.


Natürlich kann man argumentieren, dass es auch ihm zu verdanken ist, dass S04 aktuell in der Champions League spielt. Doch hat Burgstaller wirklich das Niveau, um die Schalker dauerhaft (und nichts anderes sollte schließlich das zukünftige Ziel sein) in die Königsklasse zu schießen? Man darf es zumindest bezweifeln...

7. Franco Di Santo

Viele Schalke-Fans wollen Franco Di Santo lieber heute als morgen loswerden. In der vergangenen Saison konnte sich der Argentinier zwar nicht durch seine Torgefahr auszeichnen, doch immerhin verrichtete der Angreifer wertvolle Laufarbeit, von der auch seine Mitspieler profitierten.


In dieser Saison präsentierte sich der Argentinier jedoch deutlich weniger bemüht, legte sich nach seiner Auswechslung gegen den FC Bayern sogar mit Tedesco an. Fest steht, dass Di Santo auf Schalke nicht mehr glücklich wird - und wenn man bei den Anhängern unten durch ist, macht ein Engagement noch weniger Sinn.