Die Rufe nach internationalen Top-Stars für den angekündigten Umbruch beim FC Bayern werden immer lauter. Ein Name der dabei häufig fällt: Juve-Star Paulo Dybala. Doch der 25-jährige Argentinier hat den Gerüchten um einen Wechsel nun eine klare Absage erteilt. 


Im 18. Länderspiel hat es endlich geklappt: Paulo Dybala erzielte in der Nacht auf Mittwoch beim 2:0-Testspielsieg der argentinischen Nationalmannschaft gegen Mexiko endlich den ersehnten Premierentreffer für die Albiceleste. Seine bisherigen Auftritte für sein Land standen im krassen Gegensatz zu den Leistungen bei ​Juventus Turin.

Argentina v Mexico - International Friendly

Endlich: Dybala feiert sein erlösendes 1. Länderspieltor


Dort entwickelte sich Dybala seit seinem Wechsel 2015 von US Palermo zu einem der international begehrtesten Jungs-Stars. Der 25-Jährige steht praktisch auf den Zetteln aller europäischen Spitzenklubs - inklusive des ​FC Bayern. "Es gib derzeit einige hervorragende Spieler auf dem Markt. Wenn ich an einen denke, ​den ich gerne zum FC Bayern bringen würde, fällt mir einer wie Dybala ein", erklärte Karl-Heinz Rummenigge gegenüber der Corriere dello Sport schon 2017.


Bei der geplanten Transferoffensive des deutschen Rekordmeisters gilt der Name Dybala als einer, für den die Bayern-Bosse ihre Ablösegrenze deutlich nach oben korrigieren würden und tief in die Tasche greifen könnten.​ Nahrung erhielten die Spekulationen um Argentiniens WM-Reservist als er zu Beginn der Spielzeit auch Gegenwind von Juve-Trainer Massimiliano Allegri bekommen haben soll. 


Dybala will bei Juve bleiben


Mittlerweile ist Dybala aber der erhoffte kongeniale Partner für Superstar Cristiano Ronaldo. In der Serie A läuft es zwar mit zwei Toren und einem Assist statistisch noch nicht ganz so rund, in der Champions League brillierte der Offensivstar dagegen schon mit ​vier Toren in drei Einsätzen.


Sein Vertrag in Turin ist noch bis Sommer 2022 gültig. Auch deshalb hat Dybala nun allen Wechselspekulationen eine deutliche Absage erteilt: "Ich bin total happy, für Juventus zu spielen. Wir haben große Ziele, und darauf konzentriere ich mich. Der Transfermarkt ist überhaupt kein Thema für mich“, erklärte er gegenüber der Sportbild

AC Milan v Juventus - Serie A

Juves Weltklasse-Sturmduo: CR7 (l.) und Dybala (r.)


Stattdessen schwärmt er von seinem neuen Teamkollegen: "Was mich beeindruckt, ist seine Bescheidenheit. Wenn man ihn in den sozialen Netzwerken oder am Fernseher sieht, hat man eine ganz andere Meinung von ihm. Aber in Wirklichkeit ist er einer wie wir. Er arbeitet hart, ist in jedem Training aufs Höchste konzentriert, aber auch gelassen, immer zu Späßen aufgelegt." Gemeint ist natürlich CR7 - und so wie es aussieht, will Dybala noch lange gemeinsam mit Ronaldo auf dem Feld stehen. Der FC Bayern wird seine Transferoffensive wohl nicht in Turin starten können.