​Im Jahr 2026 tragen mit ​Kanada, Mexiko und den USA erstmals drei Länder gemeinsam eine Fußball-Weltmeisterschaft aus. Vier Jahre später könnte sich dieses Szenario wiederholen - allerdings mit dem Zusatz, dass die WM 2030 auch auf zwei verschiedenen Kontinenten stattfinden könnte.


Spanien möchte sich gemeinsam mit Portugal und Marokko um die Ausrichtung für die Fußball-Weltmeisterschaft 2030 bewerben. "Ich habe diesen Vorschlag der marokkanischen Regierung unterbreitet und danach König Mohamed VI.", erklärte der spanische Ministerpräsident Pedro Sanchez und sprach von großem Interesse des Königs. "Unsere beiden Länder werden zusammen mit Portugal an der Präsentation einer möglichen Kandidatur arbeiten." 

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Spaniens Ministerpräsident Pedro Sanchez (r.) mit FIFA-Präsident Gianni Infantino



Für Spanien wäre es das erste große Turnier im eigenen Land seit der WM 1982, Portugal trug zuletzt die Europameisterschaft 2004 aus. Sollte die Bewerbung der drei Länder erfolgreich sein, wäre es die erste Fußball-WM, die auf zwei verschiedenen Kontinenten stattfindet. Bisher gab es lediglich ein Turnier, welches von zwei Ländern gemeinsam ausgetragen wurde: Die WM 2002 in Japan und Südkorea.


Doch nach der Vergabe an gleich drei Länder für 2026 geht der Trend weiterhin in diese Richtung: Argentinien, Paraguay und Uruguay möchten die Weltmeisterschaft 2030 nach Südamerika holen und mit Griechenland, Bulgarien, Rumänien sowie Serbien planen gleich vier Länder eine gemeinsame Bewerbung. Grund dafür ist natürlich auch die ​Aufstockung auf 48 Teams


Ein weiterer möglicher Anwärter für 2030 ist England - ausnahmsweise allein. Dort ist bislang aber lediglich eine Machbarkeitsstudie geplant. Eine Bewerbungsfrist wurde von der FIFA bisher noch nicht festgelegt.