​Die Länderspielpause ist für die Klubs aus der Bundesliga immer eine heikle Phase, hofft doch jeder Verein darauf, dass sich die Spieler bei den Auftritten für ihre Länderauswahlen nicht verletzen. Zuletzt löste die verfrühte Rückkehr von ​​Schalke-Profi ​Weston McKennie leichte Kopfschmerzen bei seinem Team aus. Eine genauere Untersuchung sorgte nun jedoch für ein Aufatmen bei den Königsblauen.


Der 20-Jährige war am Sonntag von der Nationalmannschaft der USA zurückgereist und klagte über Schmerzen im Oberschenkel. Bereits am Montag konnte der Traditionsverein jedoch verkünden, dass nach einer MRT-Untersuchung keine strukturellen Schäden in der Muskulatur sichtbar waren. Der Youngster droht somit nicht längerfristig auszufallen. Um kein unnötiges Risiko einzugehen, soll der zentrale Mittelfeldspieler dennoch ein paar Tage pausieren. Hinter einem möglichen Einsatz am kommenden Samstag gegen den 1. FC Nürnberg steht daher derzeit ein Fragezeichen.

Ein Ausfall des US-Boy wäre durchaus ein Rückschlag für die Schalker, schließlich spielte der Mittelfeldakteur in dieser Spielzeit bisher eine ordentliche Rolle. So kam der Rechtsfuß in der Bundesliga lediglich am dritten und fünften Spieltag nicht zum Einsatz und stand auch in der Champions League bislang in jeder Partie auf dem Rasen. Dabei wurde der robuste Jungspund jedoch auch häufig nur eingewechselt.


Trainer ​Domenico Tedesco dürfte die Entwarnung bei McKennie mit Sicherheit erleichtern, schließlich muss der amtierende Vize-Meister derzeit wahrlich schon genug Verletzte beklagen. So fallen mit Mark Uth, Breel Embolo, Guido Burgstaller und Cedric Teuchert gleich vier Offensivkräfte aus. Auch auf der linken Außenbahn drückt der Schuh, da neben Bastian Oczipka auch Neuzugang Hamza Mendyl noch eine Weile pausieren muss.