Mahmoud Dahoud ist zufrieden. In Dortmund zählt der 21-Jährige zwar nicht zum absoluten Stammpersonal, kommt aber regelmäßig zu seinen Einsätzen. Im Interview mit dem Sportbuzzer sprach das Mittelfeldtalent über seine Entwicklung beim ​BVB und die besondere Rolle von Kapitän Marco Reus.

Von der Borussia zur Borussia – rund zwölf Millionen Euro flossen im Sommer 2017 von Dortmund nach Mönchengladbach, um den Transfer von Mo Dahoud perfekt zu machen. Eineinhalb Jahre nach seinem Wechsel war es für den Deutsch-Syrer offenbar an der Zeit, ein Zwischenfazit zu ziehen.

Borussia Dortmund v FC Bayern Muenchen - Bundesliga

Kommt aktuell auf elf Saisoneinsätze für den BVB: Mahmoud Dahoud


​„Ich wusste, dass ich mit dem Schritt nach Dortmund Geduld mitbringen muss. Insofern bin ich mit der Entwicklung zufrieden“, sagte der 21-Jährige gegenüber dem Sportbuzzer und fügte an: „Ich würde mich auch nicht als Bankdrücker bezeichnen. Auf meiner Position gibt es viele gute Spieler, da muss jeder einmal draußen sitzen.“

Beim jüngsten 3:2-Sieg der Borussia gegen den FC Bayern München wurde Dahoud zu Beginn der zweiten Halbzeit für Julian Weigl eingewechselt, leitete nach dem 0:1-Pausenrückstand die Wende mit ein. „Ich bin froh, dem Team in diesem Spiel geholfen zu haben“, erklärte er. „Julian wird das hoffentlich in einem der nächsten Spiele auch können. Wenn wir alle so denken, werden wir das Beste als Team erreichen.“

„Einer der besten Spieler der Welt“

Hervorzuheben sei beim BVB derzeit aber vor allem ein Spieler. „Marco (Reus, Anm. d. Red.) ist für mich, vor allem in der aktuellen Form, einer der besten Spieler der Welt“, stimmte der Mittelfeldspieler ein Loblied auf seinen Kapitän an. „Schade, dass er immer wieder von Verletzungen zurückgeworfen wurde, sonst hätte er die gleiche Rolle längst beim DFB. Wenn er in den kommenden Jahren und Monaten gesund bleibt, wird er sie aber zukünftig einnehmen.“