ROTTACH-EGERN, GERMANY - JULY 24: Patrick Herrmann of Moenchengladbach looks on during the Borussia Moenchengladbach training camp on July 24, 2018 in Rottach-Egern, Germany. (Photo by TF-Images/Getty Images)

Doucouré, Herrmann & Co. - Das sind die größten Gladbacher Pechvögel

Ob in der Kreis- oder in der Bundesliga: Von Verletzungspech bleibt so gut wie keine Fußballmannschaft verschont. Auch nicht die Mönchengladbacher Borussia, die derzeit einige Sorgenkinder im Kader hat.

1. Mamadou Doucouré

Der Fall Mamadou Doucouré erwies sich jüngst als besonders dramatisch, denn dem jungen Franzosen, der sich gerade erst auf dem Wege der Besserung befand, droht erneut eine lange Zwangspause. Beim Testspiel gegen Drittligist Preußen Münster zog sich der 20-Jährige einen Muskelbündelriss mit Sehnenbeteiligung im rechten Oberschenkel zu. Für das Defensiv-Juwel, das im Sommer 2016 von Paris St. Germain kam, ist es bereits die fünfte schwere Muskelverletzung binnen zwei Jahren und fünf Monaten.

2. Patrick Herrmann

Aktuell genießt Patrick Herrmann eine verletzungsfreie Zeit, doch in den Jahren zuvor warfen den Flügelspieler zahlreiche Verletzungen immer wieder zurück - und sorgten schließlich dafür, dass seine Karriere zunehmend ins Stocken geriet. Im Juni 2015 wurde der Angreifer erstmals von Bundestrainer Joachim Löw für die Nationalmannschaft nominiert. Wenige Monate später musste der heute 27-Jährige jedoch eine niederschmetternde Diagnose hinnehmen, als er sich einen Kreuzbandriss zuzog. Seitdem musste sich Herrmann mit diversen Wehwehchen herumschlagen.

3. Christoph Kramer

Auch Christoph Kramer hat das Verletzungspech gepachtet. Der 27-Jährige zog sich in der Vergangenheit zahlreiche "kleine" Verletzungen zu, hatte so eigentlich nie die Chance, sich als Leistungsträger mal über eine gesamte Saison hinweg zu beweisen. Aktuell zählt er in Gladbach mal wieder zu den Rekonvaleszenten - ein Außenbandriss im Sprunggelenk macht dem Weltmeister von 2014 zu schaffen.

4. Laszlo Benes

Zum Ende der Saison 2016/17 befand sich Gladbachs Mittelfeldtalent Laszlo Benes wahrlich auf einem aufsteigenden Karriere-Ast. Der 21-Jährige, der bereits in seinem zweiten Bundesligaspiel sein erstes Tor erzielt hatte und damit beim 1:0-Sieg gegen die Berliner Hertha noch zum Matchwinner avanciert war, galt als einer der größten Hoffnungsträger beim VfL. Zu Beginn der vorigen Saison zog sich der Slowake allerdings einen Mittelfußbruch zu. Seitdem zählt er zu den Gladbacher Sorgenkindern, denn danach fiel der Mittelfeld-Allrounder zusammengerechnet rund 283 Tage (!) verletzungsbedingt aus.  

5. Josip Drmic

Auch aufgrund seiner schweren Knieverletzung konnte sich Josip Drmic in Gladbach nie wirklich durchsetzen. Der Schweizer, der im Sommer 2015 für rund zehn Millionen Euro von Bayer Leverkusen zur Borussia gewechselt war, kommt dieser Tage auf lediglich 49 Pflichtspiele für die Fohlen. Da Cheftrainer Dieter Hecking keine Verwendung für den Stürmer hat, dürfte sich seine Zeit am Niederrhein wohl im kommenden Winter dem Ende entgegen neigen.