​Nach der Rückkehr von Anthony Modeste zum ​1. FC Köln berichtet die Bild, dass der Franzose in seinem Kontrakt bis 2023 sowohl eine Ausstiegsklausel als auch einen Anschlussvertrag besitzt.


Laut der Bild hat Anthony Modeste beim 1. FC Köln einen neuen Vertrag bis zum 30. Juni 2023 unterschrieben und besitzt im Anschluss daran einen weiteren Fünfjahresvertrag in einer anderen Funktion. Demnach würde Modestes aktive Karriere also mit 35 Jahren enden. Bis dahin würde er in dieser Saison im Idealfall rund eine Million Euro verdienen, nach einem möglichen Aufstieg könnten es 3,5 Millionen Euro pro Jahr werden.

Klappt es mit dem Aufstieg jedoch nicht oder steigen die Kölner in der Folge erneut ab, so könnte Modeste eine Ausstiegsklausel aktivieren und den Effzeh wieder verlassen. "Das ist sicherlich ein etwas ungewöhnlicher Fall – und schwer, ihn zu beschreiben", sagte Kölns Geschäftsführer Alexander Wehrle der Bild. Wehrle muss sich momentan ohnehin noch damit befassen, ob Modeste eine Spielberechtigung erhält.


Denn Tianjin Quanjian, der Ex-Verein des Angreifers, hat angeblich keinen Auflösungsvertrag mit Modeste unterschrieben und ​prüft deshalb rechtliche Schritte. Die Verantwortlichen des 1. FC Köln sind der Meinung, dass der 30-Jährige seinen Vertrag rechtmäßig gekündigt hat und haben dementsprechend eine Spielgenehmigung beantragt. Ob Modeste am kommenden Samstag gegen den SV Darmstadt 98 allerdings bereits sein Comeback geben kann, ist noch nicht klar.