Bayern Münchens Innenverteidiger Niklas Süle sieht sich noch längst nicht auf einer Stufe mit seinen Kollegen Mats Hummels und Jerome Boateng. Der 23-Jährige ist froh, von beiden Weltmeistern von 2014 lernen zu können und will sich nicht mit ihnen vergleichen. 


Niklas Süle spielt zwar erst seit Juli 2017 beim FC Bayern, doch mittlerweile steht der gebürtige Frankfurter regelmäßig in der Startelf. Auch in der Nationalmannschaft wird Süle allmählich immer wichtiger. Seine beiden Klub- und Nationalmannschaftskollegen Jerome Boateng und Mats Hummels sieht der 23-Jährige nichtsdestotrotz noch mehrere Stufen voraus: "Es sind zwei hochverdiente Spieler, die überragend sind. Ich bin froh, dass ich von beiden viel lernen kann und versuche weiterhin, viel aufzusaugen. Mit beiden komme ich super aus. Ich würde mich nie mit ihnen vergleichen. Bei den vielen Titeln, die beide gewonnen haben, kann ich doch nicht sagen, ich sei auf einer Ebene mit ihnen. Nicht mal ansatzweise", sagte der Abwehrspieler im Gespräch mit der Welt am Sonntag.


Dass Süle mit seinen aktuellen Leistungen mehr als einen positiven Eindruck hinterlässt, ist aber auch an ihm nicht vorbeigegangen: "Vor der Saison habe ich mir einfach vorgenommen, den nächsten Schritt zu gehen, mich zu entwickeln. Zuletzt habe ich dann gemerkt, dass ich ein bisschen Druck erzeugen kann, in Form von guten Spielen." 

Jedoch wisse er auch, dass es im Fußball schnell gehen könne und er auf diesem Niveau konstant Leistung bringen müsse. "Bringst du die nicht, bist du ganz schnell raus. Ich habe mich ein Stück weit an die Situation gewöhnt", erklärte der ehemalige Hoffenheimer, der am 33. Spieltag der Saison 2012/2013 sein Bundesligadebüt im Alter von 17 Jahren gab. Am vergangenen Donnerstag erzielte er beim 3:0 gegen Russland seinen ersten Treffer im DFB-Dress