Im Sommer wechselte Pascal Köpke für zwei Millionen Euro vom FC Erzgebirge Aue zu Hertha BSC. Bei der 'Alten Dame' spielt der 23-jährige Angreifer allerdings nur die dritte Geige, weshalb er selten den Sprung in die erste Mannschaft schafft. Einen Wechsel im Winter schloss er eigentlich aus, doch möglicherweise kommt nun neue Bewegung rein: Wie Trainer Daniel Meyer ankündigte, könne sich der Zweitligist vorstellen, Köpke in der kommenden Transferperiode zurückzuholen.


Auf seinen Durchbruch in der Hauptstadt muss Pascal Köpke weiterhin warten. Der Stürmer ist hinter Vedad Ibisevic und Davie Selke nur die Nummer drei und wird daher von Trainer Pal Dardai kaum berücksichtigt. Erst drei Mal schaffte es der 23-Jährige in den Bundesliga-Kader, sein einziger Einsatz stammt vom Gastspiel bei Eintracht Braunschweig in der ersten Runde des DFB-Pokals. Logisch, dass die Erzgebirgler die Situation ihres einstigen Schützlings ganz genau beobachten.


In der zweiten Liga erzielte Köpke 20 Tore in 67 Einsätzen für Aue, hinzu kommen zehn weitere Treffer, die er in der Saison 2015/16 in der dritten Liga erzielte. Aktuell rangiert die Mannschaft von Daniel Meyer auf dem 13. Tabellenplatz, Top-Torschütze Pascal Testroet steht nach zwölf Einsätzen bei drei Toren.  

SG Dynamo Dresden v FC Erzgebirge Aue - Second Bundesliga

  Würde sich eine Rückkehr von Köpke wünschen: Aue-Trainer Daniel Meyer



Nur der MSV Duisburg hat eine noch schlechtere Offensive als die Auer, die daher den Markt für mögliche Verstärkungen im Winter sondieren. Ins Visier ist dabei auch Köpke geraten, mit dessen Rückkehr man offenbar liebäugelt: "Jeder Spieler, der uns besser macht, ist herzlich willkommen. Wir kennen die Qualitäten von Pascal und wissen, dass er bei uns keine Anpassungsprobleme hätte. Er würde uns sofort weiterhelfen", sagte Meyer gegenüber der Bild (via transfermarkt.de).


Der Spieler selbst gibt sich allerdings weiter kämpferisch ​und will sich auf lange Sicht bei der Hertha durchsetzen: "Dass ich unzufrieden bin, weil ich noch gar nicht gespielt habe, ist klar. Ich will nicht weg, sondern mich durchsetzen."


Diese Entscheidung unterstrich er nun noch einmal: "Mit mir hat noch keiner gesprochen. Stand jetzt habe ich auch nicht vor, wieder wegzugehen." Scheinbar müssen sich die Verantwortlichen daher nach einer Alternative umsehen, wenn der Angriff noch einmal durch neues Spielermaterial verstärkt werden soll.